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Wursti schrieb:2. Eine ketogene Diät (wie man auch immer die Ketonproduktion anregt; gibt ja verschiedene Wege) hat so viele gesundheitliche Vorteile, dass es aus meiner Sicht rational ist, sich am unteren Ende des Bedarfs zu orientieren und weniger darauf, wie man kurzfristig seine Leistung steigern kann. Das sollte man aus dem Unterschied zwischen Training und Wettkampf lernen. Nur weil man im Training bessere Leistungen auf etwas mehr Carbs bringen kann, heißt das nicht, dass die Anpassungen erfolgreicher sind oder man dann im Wettkampf nicht entsprechend auch höhere Leistungen abrufen kann, wenn man dann die Carb-Karte auspielt.
2. Eine ketogene Diät (wie man auch immer die Ketonproduktion anregt; gibt ja verschiedene Wege) hat so viele gesundheitliche Vorteile, dass es aus meiner Sicht rational ist, sich am unteren Ende des Bedarfs zu orientieren und weniger darauf, wie man kurzfristig seine Leistung steigern kann. Das sollte man aus dem Unterschied zwischen Training und Wettkampf lernen. Nur weil man im Training bessere Leistungen auf etwas mehr Carbs bringen kann, heißt das nicht, dass die Anpassungen erfolgreicher sind oder man dann im Wettkampf nicht entsprechend auch höhere Leistungen abrufen kann, wenn man dann die Carb-Karte auspielt.
@Solos: Außer Sonntags morgens und abends nach dem Training ca. 30g. Das heißt, dass ich an Kraft + Ausdauertagen bei ca. 80g liegen müsste. An Sprinttagen liege ich in etwa auch bei diesem Wert, weil ich Abends noch ein paar Ananasstücke esse. Sonntags ist zwischen 100 und 500g alles drin. Je nachdem ich Hunger habe. Gemüse nicht mitgezählt. Habe meist sowieso carbarmes und da sind viele Carbs sowieso als Ballaststoffe vorliegend.
@Stoffwechsel: Begrifflicher Fehler. Härter, intensiver muss es für den Stoffwechsel sein. Das muss nichts mit den höheren Leistungen zu tun haben. Ebenso ist das Kreatinargument ungültig, weil Kraftanpassung keine Ökonomisierung im Sinne einer Einteilung, sondern im Sinne einer Ausschöpfung darstellt. Kreatin verbessert die Erholung zwischen den Sätzen, so dass man nicht von einem Mangel behindert wird.
Allerdings sollte man auch regelmäßig und zum Wettkampf häufiger mit vollen Speichern trainieren, eben weil auch die Glykolyse trainierbar ist. Da gebe ich aufziehvogel recht.
Wichtig ist aber dabei immer die relative Carbmenge. Ich bin bei sehr viel mehr Carbs auf Keto als jemand, der 3-4x/Woche trainiert. Keto tritt als Carbmangel auf.
PS: Ausdauertraining fühlt sich auf Carbs natürlich viel angenehmer an. Aber das ist für mich zumindest Nebensache.
Das kann ich nur bestätigen, erst gestern wieder. Hatte den Tag über eigentlich so gut wie nix gegessen, nahm aber 30min vor dem Training Whey+Glukose (30g) plus eine Banane zu mir. Der Kraftoutput war dadurch deutlich höher als in den TEs zuvor & konnte auch über längere Zeit (VOL) aufrechterhalten werden. Werde ich in Zukunft immer so halten. Ich mache primär 5-6er, das sollte für 1-2er aber genauso gelten. Habe auch mal gelesen dass die Faserrekrutierung irgendwie mit dem Blutzuckerspiegel zusammenhängt. Die Erfahrung oben bestätigt das indirekt ja auch.Ich experimentiere grade ein bischen mit der Erhöhung der Dosis rund ums Training und habe im Zuge dessen Carbs in die Pre-WN aufgenommen. Dampf ist ohne zweifel mehr da, ich bin mir nur nicht sicher, ob so ein maximaler adaptiver Output gefördert wird (bei mir: leane Masse+Kraft). Genau darum geht es mir ja eigentlich.
Ich bin aber überzeugt, dass dieser Effekt nur bei Low Carb eintritt, also wenn die Speicher annähernd leer bzw. etwas geleert sind, jemand der reichlich Kohlenhydrate verdrückt wird diesen Effekt so nicht spüren bzw. wäre es da nicht ratsam vor dem Trainig Carbs zu knallen, denn die Speicher sind eh voll, da bietet es sich dann evtl. eher an, so in der Mitte des Trainings schnelle Carbs zu zuführen bzw. am Ende sowieso...Das kann ich nur bestätigen, erst gestern wieder. Hatte den Tag über eigentlich so gut wie nix gegessen, nahm aber 30min vor dem Training Whey+Glukose (30g) plus eine Banane zu mir. Der Kraftoutput war dadurch deutlich höher als in den TEs zuvor & konnte auch über längere Zeit (VOL) aufrechterhalten werden. Werde ich in Zukunft immer so halten. Ich mache primär 5-6er, das sollte für 1-2er aber genauso gelten. Habe auch mal gelesen dass die Faserrekrutierung irgendwie mit dem Blutzuckerspiegel zusammenhängt. Die Erfahrung oben bestätigt das indirekt ja auch.
Gruß

Außerdem hab ich in das Aufwärmen Stabi- und Balanceübungen integriert. Hat mir gut gefallen. Ich denke, dass ich das so beibehalten werde.
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