AW: Wursti - PR or ER
@Ferdi:
Mir fallen gerade nur zwei Vorgehen ein:
1. Eine richtig ausführliche Antwort, die über einige Seiten geht.
2. Eine oberflächliche Antwort, die dich aber zum Planen befähigt.
Interludium:
taurus,
http://www.youtube.com/watch?v=mtHFEAQmKTU
2:
1)
Es kommt immer darauf an, welchen Anforderungen du dich im Wettkampf stellen willst.
Was immer dieser Wettkampf auch sein mag. Wettkampf ist jeder Test, den du bestehen kannst. Zirkeltraining ist ein ziemlich weiter Begriff und bildet verschiedenste Trainingsmethoden ab. Thibs Neural Charge Training, die bekannten Crossfit-Wods, meine Krafttrainingsmethoden - das ist alles Zirkeltraining!
Jetzt gilt es erstmal herauszufinden, welche physiologischen Anpassungen erforderlich sind, damit du in deinem Wettkampf besser wirst. Wenn du dich in deiner Zeit bei der Burpeechallenge verbessern willst, wird es für dich wahrscheinlich sowieso auf einen Bedarf an lokaler Arbeitskapazität hinauslaufen müssen, solange das dein Bottleneck ist.
Die Empfindung, die du reproduzieren musst, ist:
- Lokale Ermüdung in der Brustmuskulatur in Zielbewegung
- Große Gesamtermüdung
Das könntest du erreichen, in dem du mit einem Satz bis zum Versagen Liegestütze anfängst und dann in ein Zirkeltraining übergehst, das kleinere Wiederholungszahlen erfordert. Bei den Liegestütz stellst du die Wiederholungszahlen so ein, dass 2/3 bis 3/4 des Satzes schaffbar sind (also 6-7 von 10 geforderten Wiederholungen), du aber nicht mehr als 3 Cluster pro Satz brauchst (kann sein: 7 2 1 oder 6 2 2 ).
Der Rest des Zirkeltrainings dient nur dazu die Gesamtermüdung zu erhöhen. Also stellst du die Wiederholungen so ein, dass du die größte Ermüdung erreichst, ohne dass die Pausen zu lang oder die Sätze zu kurz werden. Sprünge mit hohen Rumpfspannungen sind immer gut (Ausfallschrittumsprünge mit Oberkörpertwist mit Gewicht in Vorhalte). Ganzkörperübungen sowieso (C2-Rudern).
Das ist erstmal vom Symptom her gedacht. Danach stellt sich die Frage der Ursache. Warum macht insbesondere deine Brust das? Deine Schultern sind vorgezogen, was heißt, dass deine Brust wahrscheinlich sich dauerhaft in einer verkürzten Position befindet. So überlappen sich mehr Myosin-Aktin-Filamente, was natürlich zu mehr ATP-Verbrauch führt. So wird die Brust anfälliger für:
- Krämpfe
- Verspannungen
- lokale Ermüdung
Daher tippe ich darauf, dass eine Verbesserung des strukturell-funktionellen Gleichgewichtes um dein Schultergelenk herum (Schulterblatt zähle ich mal dazu) auch eine Verbesserung der lokalen Arbeitskapazität der Brust in vielen Bewegungen verbessert.
2)
Es kommt darauf an, was die Anforderungen in der Wettkampfbelastung sind. Die Art der Ermüdung durch das Laufen/Sprinten kann ich auch durch andere Übungen hervorrufen. Ich versuche aber keine Übungen, die ich zum neuronalen Training benutze auch für Zwecke metabolischen Trainings zu verwenden.
Sprinten ist ein Supertool, auch für metabolische Zwecke, hat einfach in meinem eigenen Training einen anderen Platz.
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@Adrnline: Geilo.