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Artgerechtes Training

Dieses Thema im Forum "Allgemeines Training" wurde erstellt von PowerWheel, 10. Februar 2016.

  1. Jearone

    Jearone Active Member

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    Das ist doch nicht dein Ernst, oder? Dieser ganze Hype um Übersäuerung...Ich will hier nicht gegen Sachen wie Basica oder so schießen - aber nur weil da viele wichtige Mineralien usw drin sind. Wer übersäuert ist, der kommt direkt ins Krankenhaus. Wenn sich der pH-Wert im Blut verändert, dann hast Du ein Problem, dass Du nicht durch Smoothies in den Griff bekommst.

    Außerdem hat Dr. Bartens gar nicht so ne ablehnende Meinung, er räumt immer wieder ein, dass die Ernährung einen Einfluss auf die Gesundheit haben kann. Aber er hat doch Recht, wenn er von ernsten Erkrankungen spricht, die man so eben nicht in den Griff bekommt.

    Hier passiert genau das, was ich angeprangert habe: Fachmänner werden nicht ernst genommen, einer bekloppten Schauspielerin wird Glauben geschenkt, da sie wohl gerade den Zahn der Zeit getroffen hat. Das ganze Spektakel spiegelt genau die Internetkultur wider. "Internetwissenschaftler" und "Internetexperten" sollten mal "Onlinepraxen" eröffnen, wäre sicherlich interessant, wie sich das auf die Gesundheit auswirkt.
     
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  2. Eisenfresser

    Eisenfresser Anstandswauwau Moderator

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    Ein hoher Blutzuckerwert und eine damit verbunde hohe Insulinauschüttung fühlt sich definit anders an, als ein konstant niedriger Blutzuckerspiegel und eine damit verbundene niedrige Insulinausschüttung. Ich meine iss mal 2 Kg Eis oder 2 Kg Brokkoli, ich denk den Unterschied merkt jeder.

    Klar ist sie etwas verpeilt, da brauche wir nicht zu diskutieren, aber Vieles was sie anspricht hat eben einfach Hand und Fuß...die Übersäuerung ist eben kein Hype, habs selber getestet, mittels Urinstreifen, gnadenlos übersäuert, bedingt durch meinen u.a. hohen Fleischkonsum, was wiederum meine Dauerentzündungen im Körper erklären würde, danach über mehrere Wochen konsequent basische Mineralien bzw. auch basische Lebensmittel zugeführt/gegessen und bei der nachfolgenden Messung eine deutliche Verschiebung in den basischen Bereich festgestellt, natürlich im schwankenden Tagesverlauf, der Säure-Basenhaushalt verläuft schwankend, morgens und abends sind meißt saure Spitzen, mittags evtl. auch, dass muss auch so sein bzw. ist natürlich, aber ich war durchgängig sauer (sehr hoher Wert) und bei der Kontrollmessung nur noch morgens und abends leicht sauer. Die Entzündungen in meinem Körper waren bei der Kontrollmessung noch nicht besser, aber einige Wochen später stellte sich dann eine deutliche Besserung ein. Auch mein Muskelkater fällt seit dem nicht mehr so heftig aus.

    Man kann eine Menge beeinflussen/verändern, mit einfachen Maßnahmen, was Dr. Birne da von sich gibt ist teilweise schlichtweg Blödsinn, nach seinen Vorstellungen müssen wir einfach nur glücklich essen was wir wollen und alles wird gut.:rolleyes: Dem ist jedoch nicht so, dass umseitig genannte Krebs-Buch findet da deutliche Wort, Krebszellen lieben Zucker....
     
  3. Jadefalke

    Jadefalke Well-Known Member

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    Yup, nach 500gr Brokkoli ist mir schon so speiübel wie nach 2kg Eis. :p
     
  4. Eisenfresser

    Eisenfresser Anstandswauwau Moderator

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    :005:[img17]
     
  5. Eisenfresser

    Eisenfresser Anstandswauwau Moderator

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    man muss natürlich auch immer berücksichtigen, dass sich viele positive Faktoren erst nach einer Eingewöhnungszeit deutlich bemerkbar machen, d.h. wenn du immer kohlenhydratreich isst, duchgängig hohe Blutzuckerschwankungen hast und dementsprechend einen hohen Insulinausstroß, wird eine kohlenhydratarme Mahlzeit noch keine große Wirkung zeigen, oft sogar ganz im Gegenteil.
     
  6. Eisenfresser

    Eisenfresser Anstandswauwau Moderator

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    @Jearone

    Allerdings gebe ich dir recht, dass oft bestimmte Themen unnötig verkompliziert werden und immer irgend jemand an irgendetwas verdienen möchte, vor allem wenn es sich zu gut anhört...eigentlich bräuchten wir uns über viele Themen gar nicht unterhaten bzw. würden die sich von ganz allein erledigen, wenn die Allgemeinheit nur 2 Dinge beherzigen würden, mehr bewegen und weniger essen:)
     
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  7. Foxi83

    Foxi83 Well-Known Member

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    Das ist aber auch ein total an den Haaren herbeigezogenes Beispiel. Imo müsste das ganz schon so ausgestaltet sein dass das kalorientechnisch gleich ist. Das wären dann 11 kg Brokkoli...

    Ich kann das für mich auch nicht bestätigen. Überfresse mich regelmässig beim Raclette (Schweizer Käsevariante, nicht Tischgrill) und esse vielleicht 2-3 Kartoffeln dazu. Nach ca. 300-400g Käse ist aber nix mehr junges Reh. Weihnachten das Gleiche mit Fondue Chinoise wo massiv Fleisch reingefressen wird.
     
  8. Jadefalke

    Jadefalke Well-Known Member

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    Ich denke, die Wahrheit ist irgendwo dazwischen; dass Zucker ein großes Problem ist, ist ja nix neues und Zucker steht aktuell durchaus im Verdacht Krebs zu erregen.

    Allerdings stimmt das Beispiel mit der Kaloriebilanz durchaus, wobei ich dennoch gestehen muss, dass ich eher 2kg Eis als 2kg Brokkoli runterbekomme...
    ...Aber vielleicht mag Brokkoli mich auch nicht?!
     
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  9. Eisenfresser

    Eisenfresser Anstandswauwau Moderator

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    Ja, optimal ist das Bsp. nicht, es sollte ja nur als Veranschaulichung dienen. Wenn man sich überfrisst ist es wahrscheinlich sowieso egal wa man da reinstopft, man fühlt sich dann so oder so scheiße, wobei ich zugeben muss, ich bin extrem "carbfühlig", esse ich schnelle Carbs bin ich komplett groggy oder anders in meinen Low Carbphasen kenne ich sowas wie das "Mittagsloch" gar nicht, wenn ich Carbs esse hänge ich mittags jedoch immer durch. Wobei das ja nicht wzingend was Schlechtes sein muss, ich meine Insulin ist ja ein anaboles Hormon.

    Oh ja, Brokkoli gehört auch nicht zu meiner Leribspeise, wobei das bei mir für fast jedes Gemüse gilt.:rolleyes:
     
  10. PowerWheel

    PowerWheel Well-Known Member

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    Aber das ist doch bei den modernen verarbeiteten Kohlenhydraten das Problem: das Sättigungsgefühl ist unterdrückt da der Magen kaum eine Füllung erfährt !
    Und proteinreiche Lebensmittel waren/sind grundsätzlich zwar immer leichter verdaulich, aber ( zumindest früher ;) ) auch schwerer zubeschaffen .
     
  11. matten

    matten Team Lowtech/Fitness. Der Mattenschlinger Admin

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    ging es hier nicht ursprünglich um "artgerechtes training"?

    ...und siehe da, gleich wird wieder eine low carb diskussion daraus. man so spannend ist lc doch jetzt auch nicht. :p
     
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  12. Foxi83

    Foxi83 Well-Known Member

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    Tja das ist halt was aus Paleo geworden ist: Grass-fed, organic bison steak with gluten-free sweet potatoe fries. :D
    Dann noch Kokosnuss Pannacotta mit viel Hönig und Mandelmus. Aber ich schweife ab :p

    Dem artgerechten Training wird dasselbe blühen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2016
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  13. Jadefalke

    Jadefalke Well-Known Member

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    Jain. Ich finde die Entwicklung und Überlegung gut.
    Es gibt ne Menge Übungen, die man halt macht, weil man sie so macht. Und darunter ist ne Menge Bullshit, naheliegendes Beispiel ist Latziehen in den Nacken. (Ja, ich bin kein Freund davon, ich find die Variante total dämlich und unnütz)... Und diese Entwicklungen halten zur Zeit schwer Einzug, klar kommen immer wieder abstruße Auswüchse dazu, aber man sieht richtig, wie sie immer schneller vergehen, teilweise schneller, als sie kamen.
    Gerade in der Physio sieht man das ganz deutlich und die Nähe zum Sport ist ja sehr greifbar.
     
  14. PowerWheel

    PowerWheel Well-Known Member

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    Was meinst du genau ?
     
  15. PowerWheel

    PowerWheel Well-Known Member

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    Welche Übungen meinst du ?
    Unter uns aufgeklärten Sportlern hier macht das fast niemand mehr.
    Finde auch das diese Übungen ( Latzug hinten, Schulterdrücken hinten, Aufrechtes Rudern, etc ) immer weniger gemacht werden, im Vergleich zu früher ( zumindest meine Erfahrung).
    Finde eher das Gegenteil !
     
  16. Jadefalke

    Jadefalke Well-Known Member

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    Einfach aufgrund der beruflichen Parallele zum Sport.
    Es gibt wohl kaum einen Beruf, der nicht direkt mit Sport zu tun hat und trotzdem sich so parallel verhält.

    Ja. Eben. Unter uns aufgeklärten Sportlern. Aber die Aufklärung kam ja irgendwo her. Und ja, sie werden weniger gemacht, aber dieser Effekt entstand ja unter anderem dadurch, dass der Markt und die Entwicklung so groß geworden ist UND weil vieles funktioneller, artgerechter betrachtet wird.

    Kleinen Rücksprung zur Physio: Übungen zur Sturzprophylaxe mit Oma Hilde, die mit geschlossenen Augen im Einbeinstand das Gleichgewicht halten muss; das war mal usus. Und heute weiß man, dass Oma Hilde damit genauso oft stürzt wie früher, nur, dass sie jetzt besser mit geschlossenen Augen auf einem Bein stehen kann...
     
  17. PowerWheel

    PowerWheel Well-Known Member

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    Da zeigt mir ja eigentlich nur das Erkenntnisse oft nicht weiter gedacht werden: Beispiel im Sport :
    sportartspezifisches Training ist eigentlich ja unnötig, Zeitverschwendung oder sogar kontraproduktiv.
    Wie viele Sportler nutzen übermäßig viel Balancetraining um Sportartspezifische Bewegungen zu simulieren ( z.B stehen auf Pezziball etc ) oder erschweren Bewegungsabläufe ( z.B. Läufe mit Gewichtsschlitten, etc ) das alles kann in einer Verfälschung bzw Verschlechterung der Bewegungsprogramme resultieren.
    Nur um Festzustellen das man sich nur in diesen Übungen verbessert hat aber keinen Transfer zu dem eigentlichen Sport hat.
    Hast du ja mit dem obigen Sturzprophylaxen Beispiel schön aufgezeigt.

    Was meinst du denn eigentlich genau mit den Strömungen in der Physiotherapie ( bin ja selbst PT ) ?
     
  18. Jadefalke

    Jadefalke Well-Known Member

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    Dass die Physiotherapie tendenziell immer progressiver, aggressiver und aktiver wird.
    Leider immer noch sehr pseudogesund und vorsichtig, aber dennoch deutlich funktioneller als früher.
     
  19. PowerWheel

    PowerWheel Well-Known Member

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    Das stimmt es wird aber auch viel Scheiße verkauft :rolleyes:.
     
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  20. Jadefalke

    Jadefalke Well-Known Member

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    Ja. Und mir fällt da gerade die Osteopathie ein, die bisher jede Evidenz schuldig geblieben ist, schweineteuer als Fortbildung und immer noch "en vouge" ist, da es zum guten Ton gehört, dass man hin und wieder zum Osteopathen geht.

    Aber zurück zum Thema... :)
     
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