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AW: Wursti - PR or ER


Ich will dir nicht widersprechen, ich versuche nur die Schwierigkeiten, die von dir genannten Faktoren so umzusetzen, dass sie mit meinen anderen Paradigmen zusammen funktionieren.
Kacke. Ich dachte, ich wäre soooo einzigartig.das ist ein typisches phänomen.

Herausforderung ist ein guter Euphemismus für meine Blödheit. Ich gehe nicht von einem Crash aus, weil ich schon öfter solche Sachen über das Knie gebrochen habe. Es geht, aber ich bin dann wirklich im Arsch. Suboptimale Ergebnisse mit Sicherheit. Meine Kniebeugentechnik ist das größte Opfer.wenn du die erste woche schon zu hoch ansetzt wird die woche drei eine noch größere herausforderung. der zyklus wir mit hoher wahrscheinlichkeit mit suboptimalen ergebnissen zu ende gehen. vielleicht crasht du dich richtig oder musst gewicht von der hantel nehmen --> physischer und psychischer schlag ins gesicht.
a-c ist soweit von mir auch eingeplant gewesen (ich bin nicht dumm, sondern blöd). Ich plane das mal um und veröffentliche das dann zeitig. Ich denke, dann bin ich auch erholter. Wenn ich überlege, dass ich mit 87% oft 24 Gesamtwiederholungen gefahren bin, ist meine jetzige Planung super harmlos, fast schon sogar vernünftig.dein vorgehen bietet einen für mich entscheidenden vorteil: im wöchentlichen wechsel kommt es zu einer variation der den trainingsreiz im wesentlichen ausmachenden hauptparameter volumen und intensität, sowie den damit zusammenhängenden co-parametern (pausenzeit...). durch die hohe dynamik der variation wirst du dich a) bzgl. eines parameters nicht langfristig abschießen, b) in der jeweiligen folgewoche von der vorwoche erholen und c) trotzdem progression gehen können(nutzung von "nischen).
das setzt aber eine konsequente umsetzung des konzepts voraus. diese impliziert eine strikte trennung von volumen und intensität. man muss zulassen, dass in einer volumenwoche das volumen als hauptparameter und in einer intensitätswoche die intensität als hauptparameter wirken kann. vermischt man volumen zu sehr mit intensität fährt man langfristig gegen die wand.

Wenn ich Blocktraining oder eine längerfristige Periodisierung machen würde, wäre das leichter umzusetzen. Mein Zyklus dauert nun jetzt bloß vier Wochen und ich habe keine Kernübungen. Zumal meine Technik in vielen Fällen nicht so stabil ist, dass ich mir eine niedrige Frequenz pro Übung bereits erlauben kann. Das heißt für mich, dass ich pro Zyklus generell eine eher niedrige Variation habe. Niedriger als mir lieb ist.um in den volumenwochen ein entsprechend hohes volumen zusammen zu bekommen wäre bei mir die frequenz höher, die intensität eher im unteren intensitätsbereich der orientierung und die übungsauswahl sehr groß. in den intensitätswochen würde die frequenz gecuttet (mind. 1/3), die intensität in den oberen bereich des nächsten intensitätsbereiches verschoben und die übungsauswahl auf wesentliche übungen zusammengestrichen. damit ist ein hoher kontrast der variation gesichert.
in den ersten zyklen würde ich ausschließlich das volumen wirken lassen und dieses sukzessive erhöhen. angepasst an die veränderung der arbeitskapazität können dann irgendwann mv, intensitätstechniken und auch exzentrisches training eingebaut werden. analog dazu können die intensitätswochen durch die hinzunahme von neuronalen kontrast- und komplexmethoden gepimped werden.
Ich will dir nicht widersprechen, ich versuche nur die Schwierigkeiten, die von dir genannten Faktoren so umzusetzen, dass sie mit meinen anderen Paradigmen zusammen funktionieren.

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