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Wie lässt sich das Abnehmen natürlich unterstützen und welche Erfahrungen macht ihr?

pfitschipfeil

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23. April 2015
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@berby es kann natürlich sein, dass ich danach Meldungen zum Thema, dass Rindfleisch ein Krebserreger sein soll, übersehen habe, aber die Schlagzeilen sind, glaube ich, mittlerweile einige Jahre her und ich kann mich an keine weiteren Informationen dazu erinnern. Putenfleisch esse ich nicht, Hähnchen hingegen sehr gerne. Rindfleisch etwas mehr als früher, Schweinefleisch hin und wieder. Wie sieht es rund um die verschiedenen Fischarten aus? Ich frage nicht, weil ich mich diesbezüglich verrückt mache, sondern, weil mich das interessieren würde.

@sugardaddy ich hatte zwar in den letzten Wochen sowohl beruflich als auch privat einiges um die Ohren, habe mir aber die Kapseln dann Anfang Februar besorgt und seitdem nehme ich sie ein. Mein Ziel ist es, bis Mitte April 8 bis 10 kg abzunehmen und ich bin bei fast 6 abgekommenen kg. Da bin ich, denke ich, gut unterwegs.
 

berby

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25. Dezember 2017
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1.049
Ja, das ist bekannt.
Glaubt man der WHO, oder macht man sich die Mühe und hinterfragt das über Studien? Das muss jeder selber für sich ausmachen.
Seit 2015 warnt die WHO vor dem Verzehr von rohen Fleisch und stuft es als potenziell als Krebserregend ein.
https://www.who.int/news-room/q-a-d...he-consumption-of-red-meat-and-processed-meat
Dazu muss man allerdings wissen, um welche Art von Studien es sich dabei handelt.
Dieser Standpunkt sehr umstritten, denn er beruht auf Beobachtungsstudien und die sind generell nicht dazu geeignet kausale Zusammenhänge abzuleiten.
Aus den teilweise groß angelegten Untersuchungen lässt sich ein potenzielles Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes oder eine erhöhte Sterblichkeit ableiten welches jedoch insbesondere für den Verzehr von verarbeiteten Fleischwaren gilt.
Nicht selten ergeben sich aus Beobachtungsstudien und Randomisierten kontrollierten Studien völlig gegenläufige Ergebnisse. Während man zum Beispiel aus Beobachtungsstudien eine Reduzierung des Risikos auf Herzkrankheiten festgestellt hat, zeigte sich in späteren kontrollierten Studien ein genau gegenläufiges Bild. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27881394/

Zwei Beispiele von Randomisierten kontrollierten Studien.
Eine Studie von O Connor et al (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27881394/) zeigt, dass der gewöhnliche Konsum von rotem Fleisch keine negativen Auswirkungen auf Risikofaktoren für Herzkrankheiten wie erhöhte Blutfette oder erhöhten Blutdruck birgt.
Studien von Maki et al (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22836072/) stellen in deren Meta-Analyse mit magerem, unverarbeitetem roten Fleisch im Vergleich zu Fisch oder Geflügel keine negative Beeinflussung der Blutfette fest.

Übrigens, in Sachen Nährstoffe schneiden Rind- und Schweinefleisch übrigens deutlich besser ab als Geflügel, das man (eindeutig!) als weißes Fleisch deklariert. Schweinefleisch liefert viel Vitamin B1 und B6. Rindfleisch punktet mit Eisen, Zink und Vitamin B12 und auch das man Schweinefleisch einen hohen Cholesteringehalt nur nachsagt, ist nicht ganz bewiesen, denn der Cholesteringehalt ist vergleichbar mit dem anderer Fleischarten. Schweinefleisch schneidet je nach Teilstück sogar besser ab als Rindfleisch.

Ob nun Fleisch gesund ist oder nicht, hängt immer von der aufgenommenen Menge und von der Zubereitungsart ab, aber auch von der Art des Teilstücks bzw. der Menge des Fettes ab. Also lieber unverarbeitetes Fleisch verwenden als verarbeitetes Fleisch.

Was den Fisch anbelangt, so ist dieser immer eine sehr gute Alternative in der täglichen Ernährung insbesondere für unseren Sport.
Vergleich der Fischsorten untereinander bezüglich Protein.
1 Thunfisch 21,5 g
2 Lachs 19,9 g
3 Forelle 19,5 g
4 Sardine 19,4 g
5 Zander 19,2 g
6 Makrele 18,9 g
7 Barsch (Flussbarsch) 18,4 g
8 Köhler (Seelachs) 18,3 g
9 Hering 18,2 g
10 Rot (Gold-)barsch 18,2 g
11 Karpfen 18,0 g
12 Renke (Felchen) 17,8 g
13 Scholle 17,1 g
14 Katfisch (Steinbeißer) 15,8 g
15 Waller (Wels) 15,3 g
16 Aal 15 g

d054.gif
 

sugardaddy

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11
@berby es kann natürlich sein, dass ich danach Meldungen zum Thema, dass Rindfleisch ein Krebserreger sein soll, übersehen habe, aber die Schlagzeilen sind, glaube ich, mittlerweile einige Jahre her und ich kann mich an keine weiteren Informationen dazu erinnern. Putenfleisch esse ich nicht, Hähnchen hingegen sehr gerne. Rindfleisch etwas mehr als früher, Schweinefleisch hin und wieder. Wie sieht es rund um die verschiedenen Fischarten aus? Ich frage nicht, weil ich mich diesbezüglich verrückt mache, sondern, weil mich das interessieren würde.

@sugardaddy ich hatte zwar in den letzten Wochen sowohl beruflich als auch privat einiges um die Ohren, habe mir aber die Kapseln dann Anfang Februar besorgt und seitdem nehme ich sie ein. Mein Ziel ist es, bis Mitte April 8 bis 10 kg abzunehmen und ich bin bei fast 6 abgekommenen kg. Da bin ich, denke ich, gut unterwegs.

Oh das klingt ja gut! Freut mich jedenfalls dass du ein Ziel vor Augen hast mit Zahlen und Frist! Ist motivierend oder? Bei mir ging's damals nicht so schnell, aber jeder Körper funktioniert ja bekanntlich anders! Machst du jetzt aber mehr Sport oder sind's die plantocaps ea kapseln die den Prozess so gut unterstützen?
 

pfitschipfeil

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23. April 2015
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38
Ja, das ist bekannt.
Glaubt man der WHO, oder macht man sich die Mühe und hinterfragt das über Studien? Das muss jeder selber für sich ausmachen.
Seit 2015 warnt die WHO vor dem Verzehr von rohen Fleisch und stuft es als potenziell als Krebserregend ein.
https://www.who.int/news-room/q-a-d...he-consumption-of-red-meat-and-processed-meat
Dazu muss man allerdings wissen, um welche Art von Studien es sich dabei handelt.
Dieser Standpunkt sehr umstritten, denn er beruht auf Beobachtungsstudien und die sind generell nicht dazu geeignet kausale Zusammenhänge abzuleiten.
Aus den teilweise groß angelegten Untersuchungen lässt sich ein potenzielles Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes oder eine erhöhte Sterblichkeit ableiten welches jedoch insbesondere für den Verzehr von verarbeiteten Fleischwaren gilt.
Nicht selten ergeben sich aus Beobachtungsstudien und Randomisierten kontrollierten Studien völlig gegenläufige Ergebnisse. Während man zum Beispiel aus Beobachtungsstudien eine Reduzierung des Risikos auf Herzkrankheiten festgestellt hat, zeigte sich in späteren kontrollierten Studien ein genau gegenläufiges Bild. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27881394/

Zwei Beispiele von Randomisierten kontrollierten Studien.
Eine Studie von O Connor et al (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27881394/) zeigt, dass der gewöhnliche Konsum von rotem Fleisch keine negativen Auswirkungen auf Risikofaktoren für Herzkrankheiten wie erhöhte Blutfette oder erhöhten Blutdruck birgt.
Studien von Maki et al (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22836072/) stellen in deren Meta-Analyse mit magerem, unverarbeitetem roten Fleisch im Vergleich zu Fisch oder Geflügel keine negative Beeinflussung der Blutfette fest.

Übrigens, in Sachen Nährstoffe schneiden Rind- und Schweinefleisch übrigens deutlich besser ab als Geflügel, das man (eindeutig!) als weißes Fleisch deklariert. Schweinefleisch liefert viel Vitamin B1 und B6. Rindfleisch punktet mit Eisen, Zink und Vitamin B12 und auch das man Schweinefleisch einen hohen Cholesteringehalt nur nachsagt, ist nicht ganz bewiesen, denn der Cholesteringehalt ist vergleichbar mit dem anderer Fleischarten. Schweinefleisch schneidet je nach Teilstück sogar besser ab als Rindfleisch.

Ob nun Fleisch gesund ist oder nicht, hängt immer von der aufgenommenen Menge und von der Zubereitungsart ab, aber auch von der Art des Teilstücks bzw. der Menge des Fettes ab. Also lieber unverarbeitetes Fleisch verwenden als verarbeitetes Fleisch.

Was den Fisch anbelangt, so ist dieser immer eine sehr gute Alternative in der täglichen Ernährung insbesondere für unseren Sport.
Vergleich der Fischsorten untereinander bezüglich Protein.
1 Thunfisch 21,5 g
2 Lachs 19,9 g
3 Forelle 19,5 g
4 Sardine 19,4 g
5 Zander 19,2 g
6 Makrele 18,9 g
7 Barsch (Flussbarsch) 18,4 g
8 Köhler (Seelachs) 18,3 g
9 Hering 18,2 g
10 Rot (Gold-)barsch 18,2 g
11 Karpfen 18,0 g
12 Renke (Felchen) 17,8 g
13 Scholle 17,1 g
14 Katfisch (Steinbeißer) 15,8 g
15 Waller (Wels) 15,3 g
16 Aal 15 g

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@berby vielen Dank für die weiteren Erklärungen hinsichtlich der Fleischsorten, für den Link zu den Studien (die ich mir jetzt dann in Ruhe durchlesen werde) und für die Übersicht bezüglich der Fischarten! Da habe ich wieder einiges dazu gelernt. Zur WHO habe ich spätestens seit der Pandemie eine, sagen wir so, ambivalente Meinung. Viele Ratschläge haben sich als falsch erwiesen und jetzt wird auch gegen ein Mitglied oder dergleichen in Italien ermittelt. Dann gab es natürlich auch gute Ansätze, aber wenn die WHO selbst teils Falsches mitgibt und die Lage in China bereits teilweise bekannt war, dann wäre ich doch einen Tick vorsichtiger gewesen.
Oh das klingt ja gut! Freut mich jedenfalls dass du ein Ziel vor Augen hast mit Zahlen und Frist! Ist motivierend oder? Bei mir ging's damals nicht so schnell, aber jeder Körper funktioniert ja bekanntlich anders! Machst du jetzt aber mehr Sport oder sind's die plantocaps ea kapseln die den Prozess so gut unterstützen?

@sugardaddy ich habe mittlerweile mein Ziel erreicht und ja, es stimmt absolut... Wenn man ein Ziel mit Zahlen vor Augen hat, hilft das sehr weiter. Es geht jedoch nicht ausschließlich damit. Da sind schon auch andere Maßnahmen nötig. Mir haben neben den Kapseln die Bewegung und eine leichtere Ernährung geholfen. Mit der Zeit werde ich beginnen, wieder mehr rotes Fleisch zu essen, aber ich werde gleichzeitig weiterhin auf die Kalorien und auf die Portionen schauen. Ist es eigentlich prinzipiell möglich, bei Bedarf wieder auf den denselben Maßnahmen-Mix zu setzen?
 

sugardaddy

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7. Dezember 2020
Beiträge
11
Sehr cool! Du hast einen Plan, das ist immer gut. Und ja also ohne Bewegung und der richtigen Ernährung funktioniert das meiner Meinung sowieso nicht. Also man muss schon auch unterschiedliche Ansätze gleichzeitig pflegen. Und mit dem plantocaps ea Mittel kannst du jederzeit wieder nachhelfen. Vielleicht hast du ja mal einen Tag oder mehrere Tage wo du spürst, dass es mit den Kapseln leichter gehen würde sich an deine Portionen zu halten, dann kannst du sie für ein paar tage zu dir nehmen. Ist ja auch ein natürliches Mittel.
 
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