AW: Trainingstagebuch von taurus
Sieht ja immer noch dem alten Plan ähnlich, oder?
jo. deshalb sind "pläne" ohne angaben von den geplanten umfängen/intensitäten/pausen/blabla relativ aussagelos.
mich würde z.b. interessieren wie du konkret dein allgemeines KT gestaltest um in den WK KB-übungen bei der DM "on the top" zu sein?
wo wir grad beim thema sind:
keine ahnung! ehrliche frage, ehrliche antwort.
ich denke du solltest dein allgemeines KT spätestens 4 wochen (lieber 5, also bald) vor dem WK deutlich runterfahren. in den ersten ein bis drei wochen wird automatisch durch den deload die kraft noch steigen, dass sollte aber nicht im vordergrund stehen.
vielmehr sollte das KT sol gestaltet sein, dass der staus qou (--> max-kraft) erhalten wird, ohne den hauptgegenstand deines trainings - die ausprägung der leistungsfähigkeit in den KB WK-übungen - zu beeinträchtigen.
zur erhaltung über mehrere wochen brauchts nicht viel:
es reichen meiner erfahrung nach wenige hochintensive (--> ausgehend vom 1 RM) wiederholungen pro woche. 5-10 gesamtwdhs. pro übung in 1er-3er serien, >90%, möglichst explosive konzentrische ausführung und lange pausen (3-5 Mins.) sind dabei eine gute orientierung. also 4x2 oder 3x3 oder 6x1 oder so.
das übungsrepertoire sollte auf die wesentlichsten übungen zusammengekürzt werden (grundübungen), pumperei und co müssen für diese zeit mal außen vor bleiben. reha-übungen ala rotatoren oder rumpf lassen sich ins auf- bzw. abwärmen integrieren bzw. werden bestenfalls in kleinen regenerationseinheiten untergebracht.
nach solch einem (neuronalen) training sollte man zwar merken das man etwas getan hat, sich im prinzip aber angenehm frisch fühlen. dan passt`s.
ich hab die kraft so schon locker über lange WK-serien (6-8 wochen) plus minus null gehalten.