Meine Progression sieht bisher immer so aus, dass ich mich an den vorgegebenen Sätzen und Wiederholungsbereichen eines Plans orientiere und versuche, von Einheit zu Einheit die Wiederholungen zu erhöhen. Wenn ich z. B. 3 Sätze Bankdrücken mit jeweils 6 - 8 Wdh. ausführe und ich schaffe 8, 7, 6, dann versuche ich in der nächsten Einheit 8, 7, 7 zu schaffen, in der nächsten dann dasselbe oder 8, 8, 7 usw. Spätestens wenn ich dann 8, 8, 8 schaffe erhöhe ich das Gewicht etwas. So mache ich es bisher in allen Übungen. Teilweise habe ich auch versucht Pyramidentraining einzubauen, also z. B. beim Bankdrücken zwei leichte Aufwärmsätze, dann einen Satz mit einem moderaten Gewicht mit dem ich 12 - 15 Wdh. schaffe, dann ein Gewicht für 8 - 12 Wdh. und dann ein Gewicht für 6 - 8. Dabei mit dem Fokus auf den letzten beiden Sätzen.
Am besten funktioniert es bei mir aber, wenn ich in den Arbeitssätzen in einer Übung dasselbe Gewicht verwende. Ich trainiere zumindest immer so, dass ich in den letzten beiden Sätzen in jeder Übung so nah ans Versagen komme, dass ich mich stark fokussieren muss, zitter und die letzte Wiederholung gerade noch schaffe, teilweise schon etwas unsauber oder so, dass ich diese gar nicht mehr schaffe und abbrechen muss. Bei Übungen wie Seitheben gehe ich dann gerne auch weiter und mache noch ein paar Teilwiederholungen. Alles in Allem also denke ich relativ standartmäßiges Training.