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FrauRossi stellt sich vor

FrauRossi

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17. September 2020
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58
Hallo zusammen,

ich bin ganz neu in dem Thema und daher hoffe ich hier etwas Hilfe zu finden.

Ich komme ursprünglich aus dem Klettersport und war jahrelang nur im Studio um die Kraftausdauer zu trainieren.

Nach einer schweren Erkrankung die sich über 2 Jahre zog und eine lange Rekonvalesz benötigte. War es lange Zeit mit Sport vorbei. Beweglichkeit habe ich dann mit Physio und Yoga wieder hergestellt. Aber das war’s.

Jetzt habe ich nach langerZeit die Kurve nochmal bekommen und erstmal damit angefangen die Überflüssigen Pfunde los zu werden. Jetzt habe ich mich wieder in einem Studio angemeldet, will Muskeln aufbauen und den Körper formen.

Habe zig YouTube Tutorials geschaut und bin bei Simon Teichmann hängen geblieben. Nach seinen Anfängertipps trainiere ich jetzt.

Beim Klettern früher hab ich Noir drüber nachgedacht das hab ich einfach gemacht bis ich abends die Kaffeetasse nicht mehr hochheben konnte und am nächsten Tag weiter.

Jetzt allerdings frage ich mich wie lange soll ich Pause machen? Wenn ich jedesmal warten soll bis der Muskelkater vorbei ist....? Keine Ahnung dann wird das doch nix.

Ich mache wie gesagt erstmal ein Anfänger Ganzkörper Workout, Beinpresse/Wadenprrsse, Rudern, Schrägbank, Rückenstrecker, Seitheben. Je 4x 10-12 Wiederholungen. 3 Tage die Woche Mo Mi Fr.
Eigentlich war der Tip mit soviel Gewicht zu trainieren so dass ich im ersten Satz gerade 10 Wiederholungen schaffe. Das mache ich noch nicht, weil ich denke dass der Muskelkater dann brutal wird und es dann nicht schlau ist da drüber zu trainieren. Ich weis es aber halt nicht.

So jetzt stöbere ich hier mal hier durch

cheers
 

ederzei

Well-Known Member
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6. Januar 2019
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2.843
Hallo zusammen,

ich bin ganz neu in dem Thema und daher hoffe ich hier etwas Hilfe zu finden.

Ich komme ursprünglich aus dem Klettersport und war jahrelang nur im Studio um die Kraftausdauer zu trainieren.

Nach einer schweren Erkrankung die sich über 2 Jahre zog und eine lange Rekonvalesz benötigte. War es lange Zeit mit Sport vorbei. Beweglichkeit habe ich dann mit Physio und Yoga wieder hergestellt. Aber das war’s.

Jetzt habe ich nach langerZeit die Kurve nochmal bekommen und erstmal damit angefangen die Überflüssigen Pfunde los zu werden. Jetzt habe ich mich wieder in einem Studio angemeldet, will Muskeln aufbauen und den Körper formen.

Habe zig YouTube Tutorials geschaut und bin bei Simon Teichmann hängen geblieben. Nach seinen Anfängertipps trainiere ich jetzt.

Beim Klettern früher hab ich Noir drüber nachgedacht das hab ich einfach gemacht bis ich abends die Kaffeetasse nicht mehr hochheben konnte und am nächsten Tag weiter.

Jetzt allerdings frage ich mich wie lange soll ich Pause machen? Wenn ich jedesmal warten soll bis der Muskelkater vorbei ist....? Keine Ahnung dann wird das doch nix.

Ich mache wie gesagt erstmal ein Anfänger Ganzkörper Workout, Beinpresse/Wadenprrsse, Rudern, Schrägbank, Rückenstrecker, Seitheben. Je 4x 10-12 Wiederholungen. 3 Tage die Woche Mo Mi Fr.
Eigentlich war der Tip mit soviel Gewicht zu trainieren so dass ich im ersten Satz gerade 10 Wiederholungen schaffe. Das mache ich noch nicht, weil ich denke dass der Muskelkater dann brutal wird und es dann nicht schlau ist da drüber zu trainieren. Ich weis es aber halt nicht.

So jetzt stöbere ich hier mal hier durch

cheers

Guten Abend Valentina Rossi hätte ich beinah geschrieben. ;)

Um gottes Willen keinen brutalen Muskelkater einholen.
Wenn du dich schrittweise/scheibchenweise verbesserst beim Training ist alles sehr ok.

Die richtige Trainingsintensität wirst du sicherlich bald selber feststellen.
Jeder Körper ist anders.
Ich hätte empfohlen:
GKT ist klar, zuerst wöchentlich oder alle 5 Tage. Danach 2x wöchentlich, später bis 3x wöchentlich mit jeweils wechselnden Übungen.

Wenn du schon beim Training Muskelkater bekommst, dürftest du am nächsten Tag halbtot sein.
Dauert ca. 12 h bis dieser Teufel kommt.

Stellen sich keine Verbesserungen auf Dauer ein,
dann sind Veränderungen angesagt.

Ich wünsche gute Gesundheit
und weiterhin gute stabile Genesung!
Viel Spaß beim Training! :p
 
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FrauRossi

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Danke für deine Anregung Ederzei.

Nur einmal die Woche trainieren? Puh das ist ein harter Tip.

Muskelkater kommt bei mir meist erst nach 2 Tagen.
 

ederzei

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Danke für deine Anregung Ederzei.

Nur einmal die Woche trainieren? Puh das ist ein harter Tip.

Muskelkater kommt bei mir meist erst nach 2 Tagen.

Naja, ich trainiere mittlerweile sehr intuitiv.
Wenn man splittet, kann man auch mehr trainieren.
Aber ich empfehle auf keinen Fall eine Übung zu trainieren,
wenn man in dieser noch Muskelkater hat.

Die Übungshäufigkeit hängt u.a. extrem von der Übungsintensität ab.
Trainiert man lockerer, kann man ohne weiteres häufiger trainieren.

Möchtest du zweimal die Woche gehen,
dann einfach entsprechend die Intensität anpassen
bzw. die Übungen variieren.

Du wirst dich auf alle Fälle am Anfang immer verbessern
wenn du nicht zu hart trainierst.


@FrauRossi Versuche deinen Körper und deine Muskeln zu "erfühlen".
Auch hier wird es unterschiedliche Meinungen geben.
 
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FrauRossi

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Ich danke dir. Ich denke ich werde deinen Rat beherzigen, es erschien mir ja selbst fragwürdig in den Muskelkater hinein zu trainieren.

Ein moderates Cardioworkout könnte ich aber machen oder? Wenn ich alles richtig verstanden habe dann hilft das sogar, durch die bessere Durchblutung,

Was ist eigentlich damit gemeint: am Anfang verbessert man sich schnell? „Nur“ dass man schnell die Gewichtzahl steigert? Das kann ich mir gut vorstellen, weil ich ja jetzt noch lang nicht das genommen habe was ich könnte und ich habe schon Muskelkater.

Bedeutet dass das sich anfänglich meine Muskeln erstmal „nur“an die Belastung gewöhnen?

Ist wahrscheinlich zu verkopft diese Frage :)

Ich denke andererseits wenn jetzt jemand anfängt auf dem „Bau“ zu arbeiten dann kann er ja auch nicht Mittwochs zu seinen Chef gehen und sagen: oh sorry jetzt muss ic äh erstmal regenerieren. Der musd weiter machen auch wenn es brennt und wird trotzdem besser werden.

Nur so Morgengedanken :)

Ich werde nicht übertreiben auch wenn es schwer fällt. Nicht zu übertreiben entspricht nicht meinem Naturell :)
 

JoneZ

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Herzlich Willkommen im Forum, @FrauRossi ! :)

GK kannst du problemlos 3x die Woche machen. Da hast du genug Regenerationszeit. Und es spricht nix dagegen, Muskeln zu trainieren, in denen du Muskelkater spürst. Es wird dir nach dem Training sogar besser gehen. Dein Körper gewöhnt sich sowieso recht schnell an die Belastung und du wirst immer weniger Muskelkater bekommen.

Langsam steigern klingt gut, aber früher oder später wirst du schon an deine Grenzen gehen müssen, um voranzukommen.

Zu deinem Trainingsplan: Wenn du die Rückenstrecker isoliert trainierst, würde ich auf jeden Fall auch was für den Bauch machen. Die Frage ist, welche Rudervariante du ausführst. Falls es vorgebeugtes Rudern ist, könntest du dir den Rückenstrecker auch sparen und durch Bauch ersetzen.

Dann mal weiterhin viel Spaß & Erfolg :)
 

FrauRossi

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Danke JoneZ,

das hört sich schon mehr nach meinem Geschmack an :p

Wenn ich die YT Tipps beherzigt hätte, könnte ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr laufen :cool: dreimal die Woche am Limit zu trainieren ist für einen Anfänger glaube ich zuviel. Oder für meinen Körper zuviel.

Ich starte ja quasi bei Null, alles was ich je an Kraft usw besessen habe ist durch die Krankheit und nicht zuletzt auch die Medis auf der Strecke geblieben.

Trotzdem ist Ederzeis Tipp intuitiv zu trainieren auch gut für mich. Ich bin glaube ich nicht so schlecht darin auf meinen Körper zu hören.
Beispiel: ich hatte vor Jahren einen schweren Unfall Hand und Knie zertrümmert. Prognose: Hand bleibt steif, Knie kann nie wieder ganz gebeugt werden. PUSTEKUCHEN! Ich habe das einfach nicht akzeptiert und Übungen gemacht bis zum Abwinken. Voila! Alles geht wieder. Manchmal tuts noch seh, aber damit kann man Leben.

Für den Bauch mach ich nix Spezielles erstmal, nur ein paar Sit ups,, der arbeitet bei den anderen Übungen als Stabilisator ja mit. Ist erstmal gut für den Anfang.

Was mir gefühlt fehlt ist was direkt für den Hintern, den klassischen Frauenkram will ich da nicht machen, wegen Hip dips. Aber den Gluteus Maximus will ich eigentlich vernünftig erwischen zumal der ja auch schön leicht zu trainieren ist. Da muss ich nochmal gucken wie ich das mit einbauen kann.
Ach so ich muss dazu sagen dass Squats nicht drin sind wegen Knie, vielleicht später mal wenn die Oberschenkelmuskulatur soweit ausgebildet ist, dass sie das Knie besser stabilisiert
 

ederzei

Well-Known Member
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Danke JoneZ,

das hört sich schon mehr nach meinem Geschmack an :p

Wenn ich die YT Tipps beherzigt hätte, könnte ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr laufen :cool: dreimal die Woche am Limit zu trainieren ist für einen Anfänger glaube ich zuviel. Oder für meinen Körper zuviel.

Ich starte ja quasi bei Null, alles was ich je an Kraft usw besessen habe ist durch die Krankheit und nicht zuletzt auch die Medis auf der Strecke geblieben.

Trotzdem ist Ederzeis Tipp intuitiv zu trainieren auch gut für mich. Ich bin glaube ich nicht so schlecht darin auf meinen Körper zu hören.
Beispiel: ich hatte vor Jahren einen schweren Unfall Hand und Knie zertrümmert. Prognose: Hand bleibt steif, Knie kann nie wieder ganz gebeugt werden. PUSTEKUCHEN! Ich habe das einfach nicht akzeptiert und Übungen gemacht bis zum Abwinken. Voila! Alles geht wieder. Manchmal tuts noch seh, aber damit kann man Leben.

Für den Bauch mach ich nix Spezielles erstmal, nur ein paar Sit ups,, der arbeitet bei den anderen Übungen als Stabilisator ja mit. Ist erstmal gut für den Anfang.

Was mir gefühlt fehlt ist was direkt für den Hintern, den klassischen Frauenkram will ich da nicht machen, wegen Hip dips. Aber den Gluteus Maximus will ich eigentlich vernünftig erwischen zumal der ja auch schön leicht zu trainieren ist. Da muss ich nochmal gucken wie ich das mit einbauen kann.
Ach so ich muss dazu sagen dass Squats nicht drin sind wegen Knie, vielleicht später mal wenn die Oberschenkelmuskulatur soweit ausgebildet ist, dass sie das Knie besser stabilisiert

Nie aufgeben. Ich hatte schon Verletzungen,
die erst nach über zwei Jahrzehnten verschwunden sind.

Andersrum: Kniebeuge kann man so wie jede andere Übung auch trainieren, wie es das schwächste Glied in der Kette zulässt.
Eben auch ohne Gewicht bzw. sogar mit Hilfe der Hände. (Irgendwo festhalten)
KB erzeugen einen super Knackarsch. :045:

@FrauRossi Ich hatte auch schon 5x Sehnenanrisse durch Arbeitsunfälle in der Schulter. Habe immer ganz leicht in/an die Schmerzgrenze trainiert und dazu leicht auch passiv gedehnt. Entgegen dem Rat der Ärzte kann ich wieder etwas Kraftsport betreiben.
 
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No Easy Way

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Hoi und herzlich willkommen :)
Einiges von meiner Seite:
1.: Youtube ist gefährlich, da kann jeder ungefiltert seinen Mist reinsetzen und niemand überprüft, ob das stimmt, was er/sie erzählt oder nicht.
2.: Simon Teichmann ist einer von denen, die man als Unterhaltungswert vielleicht mal schauen kann, aber für nichts anderes.
3.: Es ist wichtig, so zu trainieren, dass man Reserven übrig behält, gerade als Anfänger. Im ersten Satz gerade 10 schaffen ist viel zu schwer und vor
allem nicht mit sauberer Technik durchführbar. Und gerade am Anfang ist es wichtig, dass sich eine saubere Technik einschleift. Die kommt vor allem anderen.
Also eher so arbeiten, dass man 10 - 15 Wdh schafft und immer noch sagen kann: 2 - 3 wären auf jeden Fall noch sauber gegangen.
4.: Wer ne Beinpresse kann, kann auch ne Kniebeuge. Es kommt nur auf die richtige Art von Beuge und die richtige Technik an.
Rein theoretisch sollten in einem Fitnessstudio aber auch Trainer sein, die wissen, wie sowas funktioniert und dir das zeigen können ;)
 
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Ysabet

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Wenn ich die YT Tipps beherzigt hätte, könnte ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr laufen :cool: dreimal die Woche am Limit zu trainieren ist für einen Anfänger glaube ich zuviel. Oder für meinen Körper zuviel.

Ich starte ja quasi bei Null, alles was ich je an Kraft usw besessen habe ist durch die Krankheit und nicht zuletzt auch die Medis auf der Strecke geblieben.

Willkommen hier!

Ich habe mich von Null - auch bedingt durch eine chronische Autoimmunerkrankung - und 20kg Übergewicht durchgekämpft, dazu kamen bei mir noch eine vorbelastete Hüfte durch einen Autounfall vor 25 Jahren, eine lädierte Wirbelsäule (mehrere BSV von der LWS bis zur HWS hoch) und ein hochgradiger Knorpelschaden im Knie. Insofern kann ich sehr gut nachvollziehen wie es dir geht.

Ich habe damals angefangen mit ganz schnödem Rehasport - zweimal die Woche über ein bisschen mehr wie 1,5 Jahre (wobei ich nach ca. einem Jahr auf einem Plateau festhing) und von 0 auf 10.000 Schritte am Tag weil joggen wegen dem Knie nicht geht. Ich hatte die ersten vier Monate quasi durchgängig Muskelkater und konnte im Rehasport oft nicht alles mitmachen weil mir Kraft und Ausdauer gefehlt hat. Das wurde aber dann auch besser nach dem ersten halben Jahr und ich habe mein Training auf zuhause ausgeweitet mit den 5 Grundübungen als reines BWE Training. Basierend darauf habe ich mich - auch mit Pausen - stetig weiterentwickelt und mir nebenbei eine Menge Wissen angelesen. Wenn du viel Yoga gemacht hast gehe ich einfach mal davon aus das du schon das notwendige Körpergefühl hast - das ist echt die halbe Miete, ich kenne sehr viele die das nämlich nicht haben ;)

Inzwischen habe ich ein kleines Home-Gym, arbeite an meinen ersten Klimmzügen und habe Anfang des Jahres mit CrossFit und Klettern angefangen. Geduld ist wirklich das oberste Gebot und ich kann nur empfehlen sich beständig weiterzubilden, der beste Trainer den du finden wirst bist du selbst. Sorry wenn das hart klingt, aber ich habe sowohl im Reha- als auch im Fitnessbereich noch niemanden gefunden der individuell genug und vor allem undogmatisch war als Trainer. Jeder ist so ein bisschen von "seiner Methode" überzeugt und versucht das als heiligen Gral zu verkaufen. Und wenn man dann auch noch gesundheitlich vorbelastet ist wird es deutlich schwerer einen vernünftigen Trainer zu finden. Am Anfang einfach ein bisschen beherrschen, ich kenne das mit überbordender Motivation bestens :p und dann wird das schon!

Viel Erfolg!
 

FrauRossi

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@ no easy Way, klar schaffe ich Kniebeugen, aber „die Angst“ turnt dann doch noch mit ;-)

Bei der Beinpresse kann ich noch besser konzentrieren die Übung vernünftig, sauber und gleichmäßig zu machen. Bei der Kniebeuge kann ich das irgendwie nicht, kann aber ein mentales Problem sein (weil ich das früher noch im Kopf habe)

Festhalten ist aber natürlich ein genial einfacher Tipp :) danke für den Hinweis.
 

No Easy Way

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Sorry wenn das hart klingt, aber ich habe sowohl im Reha- als auch im Fitnessbereich noch niemanden gefunden der individuell genug und vor allem undogmatisch war als Trainer. Jeder ist so ein bisschen von "seiner Methode" überzeugt und versucht das als heiligen Gral zu verkaufen. Und wenn man dann auch noch gesundheitlich vorbelastet ist wird es deutlich schwerer einen vernünftigen Trainer zu finden.

Warst halt noch nich bei mir :D
Aber du hast Recht. Je mehr man von der Norm abweicht, desto schwerer wird es, jemanden zu finden, der weiß, was man braucht.
Das ist auch der Grund, warum ich mich lieber selbst coache, denn ich weiß, was ich kann und was ich nicht kann und will nicht stundenlang
mit wem drüber diskutieren müssen, warum und wieso ich ne bestimmte Übung nicht machen werde oder warum ich ne Übung nur einmal
die Woche verkrafte und nicht dreimal, etc. .... allerdings hab ich das auch gelernt und weiß, worauf es ankommt. Eigencoaching ist halt immer ein zweischneidiges Schwert. Eventuell macht man sich damit mehr kaputt, als dass es hilft ;)
Nicht alle Trainer sind doof :p
ABER: Die besten Trainer sind die, die selbst etliche Gebrechen und Verletzungen haben/hatten ... ein junger, gesunder Coach wird niemals wissen, was es bedeutet, einen BSV gehabt zu haben oder ein Kreuzbandriss und demzufolge auch wenig Empathie dafür haben, was so ein Sportler braucht.
 

FrauRossi

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Danke Ysabet für deinen Bericht. Rehasport und ewig lang Physio hab ich auch durch. Es ist ja jetzt auch wieder soweit ok, deswegen gehe ich ja jetzt ins Gym als den nächsten Schritt quasi.

noch zu Trainer im Fitness Studio. Tja ich hab mich halt für eines in der Nähe entschieden. Die Trainer die ich bisher kennengelernt habe? Hmmmm??? Ein Pippimädchen die wirklich garkeone Ahnung hat. Eine der man die Langeweile ansieht und die letzte ist ok. Hat zumindest Sport studiert.

Ich bin einerseits nicht komplett ahnungslos andererseits aber eben doch, weil es ein neuer Bereich ist. Daher versuche ich viel Input zu bekommen um meinen Weg zu finden.
 

De Hoop

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Erstmal: Herzlich willkommen! :)

I
Was ist eigentlich damit gemeint: am Anfang verbessert man sich schnell? „Nur“ dass man schnell die Gewichtzahl steigert? Das kann ich mir gut vorstellen, weil ich ja jetzt noch lang nicht das genommen habe was ich könnte und ich habe schon Muskelkater.

Bedeutet dass das sich anfänglich meine Muskeln erstmal „nur“an die Belastung gewöhnen?
Da kommen verschiedene Effekte zusammen. Als allererstes ist es tatsächlich ein Gewöhnen, an die bis dato ungewohnte Bewegung, sprich die Koordination wird besser, dadurch verbessert sich ggf. die Stabilität usw., was dazu führt, dass Du mehr Gewicht bewegen kannst. (Also bei gleicher Wiederholungsanzahl mehr Gewicht oder das gleiche Gewicht für mehr Wiederholungen.)
Es gibt aber auch tatsächlich so eine Art Anfängerbonus, das heißt die Progression, die man in den ersten Monaten schafft, bekommt man später natural so nicht mehr hin.

Der Muskelkater kommt übrigens oft von ungewohnten Belastungen / Bewegungen, d.h. auch wenn man seit Jahren trainiert und was umstellt, kann der ganz fies zuschlagen. (Erlebe ich gerade selber mal wieder.)
Insbesondere Übungen, wo man in einen starken Stretch kommt und Übungen, bei denen man das Gewicht stark abbremsen muss sind meiner Meinung nach muskelkaterträchtig.

Und ja: leichte Bewegungen, die die Durchblutung fördern sind IMHO bei Muskelkater durchaus sinnvoll. Da solltest Du aber auch auf Deinen Körper hören, was Dir gut tut und was to much ist. Ansonsten helfen auch Sachen wie Sauna, heiße Badewanne und proteinreiche Ernährung. Von Massagen würde ich die Finger lassen, außer das macht ein Profi, der weiß was er tut.
 

Ysabet

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Warst halt noch nich bei mir :D
Aber du hast Recht. Je mehr man von der Norm abweicht, desto schwerer wird es, jemanden zu finden, der weiß, was man braucht.

Für mich besteht auch ein Unterschied zwischen Reha(-sport)-Trainer bzw. Fitnessstudio-Trainer und einem Kraftsportler der andere trainiert. Wie du auch schreibst, es ist einfach ein Unterschied ob vor mir eine 20-jährige Sportstudentin steht oder ein 40-jähriger Kraftsportler der das - sagen wir mal - schon 20 Jahre macht und vielleicht auch schon ein paar Verletzungen hatte.

Im normalen Fitnessstudio und selbst im Sportbereich in den Rehas war die Qualität der Trainer relativ "dezent" um es mal nett zu schreiben. Die spulen (mit Glück) ein Standardprogramm ab und fertig. Korrekturen (und selbst bei der grottigsten Ausführung einer Übung) habe ich da auch sehr selten erlebt, man will es sich mit der zahlenden Kundschaft ja nicht verprellen. Aus ökonomischer Sicht sogar verständlich, aber letztlich wenig zielführend.

Danke Ysabet für deinen Bericht. Rehasport und ewig lang Physio hab ich auch durch. Es ist ja jetzt auch wieder soweit ok, deswegen gehe ich ja jetzt ins Gym als den nächsten Schritt quasi.

noch zu Trainer im Fitness Studio. Tja ich hab mich halt für eines in der Nähe entschieden. Die Trainer die ich bisher kennengelernt habe? Hmmmm??? Ein Pippimädchen die wirklich garkeone Ahnung hat. Eine der man die Langeweile ansieht und die letzte ist ok. Hat zumindest Sport studiert.

Ich bin einerseits nicht komplett ahnungslos andererseits aber eben doch, weil es ein neuer Bereich ist. Daher versuche ich viel Input zu bekommen um meinen Weg zu finden.

Falls du gerne liest oder dir Wissen so aneignest - ich kann dir gerne mal ein paar (Kraft-)Sport-Bücher raussuchen die mir sehr geholfen haben grundlegende Dinge zu verstehen. Ansonsten kannst du auch mal in meinem Log stöbern, ich verlinke so ziemlich alles was ich z. B. auf YouTube ausprobiere und habe da relativ viel dokumentiert.

Zur Physio gehe ich immer noch wöchentlich, einmal zur Lockerung der Muskulatur und andererseits machen wir auch immer eine Sporteinheit, super um sich einfache und effiziente Übungen abzuschauen!

Thema Muskelkater: einfach sanft bewegen, z. B. Yoga, Mobility, ich rudere dann auch gerne möglichst leicht längere Strecken. Auch da findest du in meinem Log ein paar super Yoga- und Mobility-Sessions die man auf YouTube gucken und mitmachen kann.
 

JoneZ

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Rein theoretisch sollten in einem Fitnessstudio aber auch Trainer sein, die wissen, wie sowas funktioniert und dir das zeigen können ;)
haha was träumst du nachts? Habe noch keinen Trainer gesehen, der dazu in der Lage ist ... Was ich so beobachte, werden den meisten Leuten ein paar Standardmaschinen gezeigt, dann den Mädels noch paar verrückte Übungen für den Hintern und den Jungs möglichst viele Curl-Varianten (weil da das Verletzungsrisiko ja auch so schrecklich groß ist) ...Man kann ja froh sein, wenn überhaupt die Maschinen verbünftig erklärt werden und nicht im Schnelldurchlauf ohne Korrekturen.

Korrekturen (und selbst bei der grottigsten Ausführung einer Übung) habe ich da auch sehr selten erlebt, man will es sich mit der zahlenden Kundschaft ja nicht verprellen.
Das erscheint mir nicht so ganz logisch ??? Ich persönlich bin dankbar für jegliche Hinweise. Ich würde mich eher beschweren, wenn ich mich verletze, weil ich nicht vernünftig eingewiesen wurde...

Sorry für OT, aber ist ne interessante Diskussion.
 

No Easy Way

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Für mich besteht auch ein Unterschied zwischen Reha(-sport)-Trainer bzw. Fitnessstudio-Trainer und einem Kraftsportler der andere trainiert. Wie du auch schreibst, es ist einfach ein Unterschied ob vor mir eine 20-jährige Sportstudentin steht oder ein 40-jähriger Kraftsportler der das - sagen wir mal - schon 20 Jahre macht und vielleicht auch schon ein paar Verletzungen hatte.

Ich bin Fitnesstrainer in einem normalen Fitnessstudio :)
 

FrauRossi

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Habe jetzt mal versucht den Tip mit den Squats umzusetzen. Egal wie stark ich mich konzentriere. Im Hintern merke ich davon nichts, bei mir geht das nur auf die Oberschenkel. Dabei ist es wurst wie sehr ich versuche aus der Hüfte zu arbeiten. Da muss ich was besseres finden.

Mal schauen wer heute im Gym den Trainer spielt und ob es da einen vernünftigen Tip gibt :cool: :p
 

ederzei

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Habe jetzt mal versucht den Tip mit den Squats umzusetzen. Egal wie stark ich mich konzentriere. Im Hintern merke ich davon nichts, bei mir geht das nur auf die Oberschenkel. Dabei ist es wurst wie sehr ich versuche aus der Hüfte zu arbeiten. Da muss ich was besseres finden.

Mal schauen wer heute im Gym den Trainer spielt und ob es da einen vernünftigen Tip gibt :cool: :p

Dabei sollte aber die Tiefe stimmen.
Gehst du sehr tief, solltest du schon den Gluteus spüren.
 
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