doschi, würdest Du jetzt mit etwas Abstand, mal deine Gedanken zum täglichen Kreuzheben schreiben ?
Siehst Du die tägliche Hebeeinheit als ein Grund an, das Du jetzt scheinbar regelmäßig die 200 schaffst ?
Ich nehme an, Du beziehst Dich auf das Training, das ich im Frühjahr gemacht habe. Das waren ja werktäglich Einer mit steigendem Gewicht und absteigenden Satzzahlen. Training war täglich von Montag bis Freitag, Wochenende war Pause. Zyklus waren zwei mal drei Wochen mit einer Woche Pause, in der ich leichte Kettlebellsachen gemacht habe. Diesen Zyklus habe ich zweimal gemacht. Das hat mich auf sichere 180er und schwere 190er gebracht. Anschließend habe ich die Ratschläge von pp1998 befolgt und ab und zu mal Heben im Gewichterhebergriff, Heben von erhöhtem Stand und Heben von 30cm erhöhtem Gewicht eingebaut. Gleichzeitig hab ich regelmäßig einer bis 180 gehoben, allerdings ohne viele Sätze und mit ein oder zwei Tagen Pausen dazwischen. Je nachdem wie sich die 180er angefühlt haben, bin ich dann auch mit dem Gewicht höher gegangen, was dann zu den recht sicheren 200ern geführt hat.
Die Wochenenden hab ich bei den täglichen einern dann auch zur Erholung gebraucht. Die tägliche Heberei ging recht gut, aber Freitags war ich dann recht froh um die zwei anschließenden Pausentage. Insgesamt war es halt eine Kombination aus mehreren Sachen.
Momentan hebe ich ja seit vier Wochen jeden Tag mit ein paar wenigen Zwangspausentagen wegen Zeitmangel. Das ist soweit nicht sehr belastend, weil die Gewichte auch nicht sehr hoch sind. Ist aber erstmal nur gedacht, um die Leistung zu halten. Ob das funktoniert, wird sich zeigen.....
Ingesamt finde ich die Einserserien beim Heben sehr gut, obwohl es doch auch mal langweilig wird. Ein Vorteil der Einserserien ist für mich, daß man sich bei jeder Wdh sehr gut konzentrieren kann. In der Satzpause kann man sich überlegen, warum eine Wdh vielleicht nicht so gut gekommen ist, und es bei der nächsten Wdh. dann meist besser machen. Bei mir ist es manchmal, daß ich zu schwach greife, oder Hintern oder Bauchmuskel zu Beginn nicht richtig anspanne. Konzentriere ich mich auf das alles, geht das Gewicht recht locker hoch.