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In Arbeit: Frauen und Krafttraining

kecks

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

Meine Quelle sind alle Frauen, die ich im Schnellkraftsport so kenne?! Und ich selber?! Ich habe keine Ahnung, ob da jemals eine Studie zu gemacht wurde. Ich kann dir jedenfalls versichern, dass da extrem gesteuert wird im Spitzenbereich. Sorry, ich wollte Dir nicht auf die Zehen steigen; ich glaube Dir gern, dass das bei Weineck so steht und Deine Zitate korrekt sind.

Wegen der Bib-Gebühren: Die meisten Unis schreiben sogenannte "Büchergelder" als Stipendien aus; das ist zwar nicht viel und meistens sind auch nur Einmalzahlungen, aber es hilft oft doch ein Weilchen weiter. Alternativ kann man auch Hiwiposten in diese Richtung prima ausnutzen :) (oft sind mit den Bibkarten der Lehrstühle andere Dinge/Konditionen möglich als mit den Studentenkarten).
 

MarmorStein

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

kecks schrieb:
Sorry, ich wollte Dir nicht auf die Zehen steigen;
kein Thema, bist Du nicht, bin froh für Anregungen.

Allerdings: Meine Texte sind, wie Du weißt, Literaturbasiert. Damit stellt sich das Problem, dass solche
Kecks schrieb:
Meine Quelle sind alle Frauen, die ich im Schnellkraftsport so kenne?! Und ich selber?!
Aussagen nicht nachprüfbar sind und (unter Anderem) deshalb wissenschaftlichen Anforderungen nicht genügen. Über statistische Verzerrung fang ich erst gar nicht an (und da wissen andere auch viel besser bescheid als ich).

Daher nützen mir Aussagen wie
kecks schrieb:
d.h. die besten Schnellkraftleistungen erbringen Frauen i.a. genau vor der Blutung (vs. das, was Weineck behauptet)
nichts, da Du diese von Dir dargestellte "Tatsache" weder schlüssig begründen noch sonst irgendwie belegen kannst (außer mit "das nehme ich in meinem Alltag halt so wahr").

kecks schrieb:
Wegen der Bib-Gebühren: Die meisten Unis schreiben sogenannte "Büchergelder" als Stipendien aus; das ist zwar nicht viel und meistens sind auch nur Einmalzahlungen, aber es hilft oft doch ein Weilchen weiter. Alternativ kann man auch Hiwiposten in diese Richtung prima ausnutzen :) (oft sind mit den Bibkarten der Lehrstühle andere Dinge/Konditionen möglich als mit den Studentenkarten).
Nunja, wenn man ein solches Stipendium genießt ist das natürlich was tolles ... ich weiß nur nicht wie Du darauf kommst, dass jeder Student über so etwas verfügt. Auch erhält man als Hiwi nicht automatisch eine entsprechende Kopierkarte o.ä. und darf die auch für private Zwecke nutzen (zu letzterem: darf man nicht ;)).

Edit: Hab die Quellenangaben noch etwas erweitert und werde das nächste mal, wenn ich an der Uni bin, noch versuchen diverse Texte/Studien zu holen. Sieht aber, wenn man die Abstracts ansieht, recht gut für Weineck's Standpunkt aus.
 
Zuletzt bearbeitet:

kecks

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

Es kommt sehr auf den Prof. an, was Du als Hiwi darfst und was nicht - meine Hiwis dürfen sowas ;), ich selber durfte das explizit ebenfalls. Hiwistellen sind oft auch als eine Art Förderung gedacht und werden nicht einfach so vergeben. Außerdem dient Deine geistige Fortbildung ja auch Deinem Lehrstuhl :).

Mir ist freilich klar, dass ich hier keine 'wissenschaftliche' Argumentation liefere. Das ist hier auch nicht mein Job. Ich möchte nur dem geneigten Leser bzw. der geneigten Leserin in den Hinterkopf rufen, dass gerade in den SpoWi (anders als z.B. in der Physik oder Biologie, aber ähnlich wie bei vielen Ökonomen) eine Form von 'Wissenschaftlichkeit' gepredigt wird, die a) oft null reflektiert ist (woher kommt der Begriff überhaupt, welchen Ansprüchen genügt er und vor allem welchen nicht, welche Geschichte hat er und die eigene Disziplin... statt dessen "Ich war in empirische Methoden 1, also kann ich das..." oder sowas in der Art, b) sich im Glauben an bloßes Procedere erschöpft ("steht im Lehrbuch") und c) oft mit der Trainingswirklichkeit nichts oder eher wenig zu tun hat.

Das alles sind meiner Meinung nach Probleme der Disziplin "Sportwissenschaft" (andere Disziplinen haben andere Probleme, aber dieses hier ist eben typisch für SpoWi).
 

MarmorStein

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

kecks schrieb:
Mir ist freilich klar, dass ich hier keine 'wissenschaftliche' Argumentation liefere. Das ist hier auch nicht mein Job. Ich möchte nur dem geneigten Leser bzw. der geneigten Leserin in den Hinterkopf rufen, dass gerade in den SpoWi (anders als z.B. in der Physik oder Biologie, aber ähnlich wie bei vielen Ökonomen) eine Form von 'Wissenschaftlichkeit' gepredigt wird, die a) oft null reflektiert ist (woher kommt der Begriff überhaupt, welchen Ansprüchen genügt er und vor allem welchen nicht, welche Geschichte hat er und die eigene Disziplin... statt dessen "Ich war in empirische Methoden 1, also kann ich das..." oder sowas in der Art, b) sich im Glauben an bloßes Procedere erschöpft ("steht im Lehrbuch") und c) oft mit der Trainingswirklichkeit nichts oder eher wenig zu tun hat.
Diese Problematiken existieren ohne Zweifel und breiten sich über alle Wissenschaftsgebiete aus.
Ich sehe allerdings nicht, wie sich Deine bisherigen Posts in den Kontext des obigen Zitats einfügen.

Zumal, um auf den Artikel zurück zu kommen, ja an den entsprechenden Stellen im Artikel die Formulierung eindeutig ist, dass es sich um Vermutungen oder bisherige Beobachtungen handelt (mit nachdrücklichen Verweisen darauf, dass die gesamte Sache wie es aussieht zu einem hohen Grad individuell ist), sehe ich Deinen Ansatzpunkt hier nicht.

Für konstruktive Kritik bin ich dankbar, doch haltlose Behauptungen bringen weder mir noch dem Leser etwas.

Achja: Ohne Dich beleidigen zu wollen (aber mit deutlichen Worten), solche flames à la
kecks schrieb:
Ich weiss, dass das so im Weineck steht (aber da steht sooo viel Mist drin... lieber gleich die Studien raussuchen, bringt IMO doch mehr (man sieht schneller, ob sie Mist sind bzw. was Weineck wieder für Unfug geschlussfolgert hat aus den Ergebnissen))
halte ich für ziemlich unverschämt und unseriös, wenn man sie nicht belegt (worum Du Dich mit stoischer Beharrlichkeit drückst). Sicherlich, es ist nicht alles Gold was glänzt, die Datenlage ist nicht immer das gelbe vom Ei ... aber so ist das nun mal in der Wissenschaft. Daher gibt es ja auch Quellenangaben etc., dass der Leser das geschriebene nachvollziehen und reflektieren kann. Warum verleihst Du Deinen Aussagen nicht mal etwas Gewicht?
 
Zuletzt bearbeitet:

Herwig

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

Das mit der Literatur (vorsicht vor Deiner Misinterpretation: nicht jede zitierte Qelle ist eine Studie) raussuchen ist eine gute Idee, und ob Dus glaubst oder nicht, das mache ich sogar. Doch die Probleme:
- auf den Großteil der Studien habe ich keinen Zugriff (auch nicht von der Uni aus), und für so einen Artikel 30 Studien für 25-75 Euro pro Stück zu kaufen sehe ich dann doch nicht ein ;).

Wenn du mir die Titel nennst kann ich mal schauen ob es ueber RWTH oder ueber UCC geht. Haben bei ne Medizinfakultaet, Chancen stehen bestimmt gut.

Gruss,
Herwig
 
D

Dr_Frottee

Guest
AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

Hi Marmor und kecks,

zunächst kurz zum Artikel und den 5. Abschnitt: hast Du (Marmor) in den BISP-Datenbanken die von mir erwähnte Studie gefunden?

@beide: Das sag ich jetzt als Dipl.-Math. mit Schwerpunkt Statistik und autodidaktischer Sportwissenschaftler: Ich finde Dein Vorgehen, Marmor, alles mit Studien belegen zu wollen und können und das auch zu tun lobenswert, da in den Spowi und insbesondere im BB mMn einfach zuviel argumentiert wird mit: "Ich hab das schon bei soo vielen gesehen.", "Meine Erfahrung zeigt ..." etc. Die Gefahr dabei ist die Verallgemeinerung dessen, was für einen selbst wirksam war auf alle anderen Trainierenden. Insofern tut es hier mMn massiv Not, Objektivität reinzubringen.

Auf der anderen Seite ist es aber auch so, daß jeder Mensch verschieden ist. Ich denke nur mal an die verschiedenen Körpertypen, Faserverteilung (FT, ST), Anzahl der Muskelfasern, Hormonhaushalt, Nervensystem, psychische Faktoren etc., die es mMn sehr schwer machen, entsprechende Objektivität zu erzeugen. Ein und dasselbe Training (gleiche Übungen, gleiche WH-Zahl, gleiche Pausen, gleiche Frequenz, gleiche Kadenz, gleiches Gewicht (in % 1RM bzw. xRM) etc.) kann bei zwei Menschen durchaus völlig verschiedene Resultate zeigen, wenn ihre "Systemeigenschaften" stark differieren.

Zudem: die ganze "Objektivität" stützt sich auf statistische Verfahren, die auf ein Studienkollektiv angewendet werden. Gearbeitet wird immer mit Mittelwerten und Standardabweichungen über das Kollektiv. Das Problem, gerade in den Spowi, ist dabei, daß das Kollektiv, wie eben angemerkt, höchst inhomogen sein kann und diese Inhomogenität bzw. der Grad der Homogenität bzw. Heterogenität in aller Regel bei keiner Studie erfaßt wird und daher auch i.d.R. keine Rolle spielt bei der Auswertung.

Und letztlich entsteht jede Studie aus einer Idee einer Hypothese. doch woher kommt diese Idee bzw. Hypothese? Normalerweise aus der eigenen Erfahrung oder aus eibnem "logischen Fragezeichen"/weißen Flecken, wenn man die Ergebnisse anderer Studien zusammensetzt und versucht, sie in ein widerspruchsfreies Modell zu gießen.

Insofern halte ich beide Eurer Standpunkte für wichtig. Denn aus Beobachtungen, wie kecks sie macht, sollten eigentlich eine Menge interessanter Arbeitshypothesen resultieren, die man in entprechenden Studien nachprüfen könnte/sollte. Was nicht funktioniert, ist, mittels eigener Erfahrung Studienergebnisse zu widerlegen, da auf verschiedenen Ebenen argumentiert wird. Außerdem ist eine solche "Diskussion" mMn sinnlos aufgrund der verschiedenen Ebenen. Vielmehr sollte eine Unstimmigkeit zu weiteren Studien bzw. Hypothesen führen, um sie ggf. ausräumen zu können.

Und als Letztes: Viele der sog. Studien mit den Schlüssen, die daraus gezogen werden, sind mMn äußerst zweifelhaft. So gibt es eine schöne Schmidtbleicher Studie zur Häufigkeit des Trainings. Ich verkürze es hier mal:

Es wurde das gleiche Training von 3 verschiedenen Gruppen 1-mal, 2-mal und 3-mal pro Woche durchgeführt. Des weiteren gab es eine Kontrollgruppe, die gar nicht trainiert hat.

Das Ergebnis, daß die Autoren darstellten, war, daß kein Training nichts bringt, 1 TE pro Woche signifikanten Muskelzuwachs brachte, 2 und 3 TE signifikant größeren Muskelzuwachs brachten als 0 bzw. 1 TE pro Woche, daß aber zwischen 2 und 3 TE pro Woche kein signifikanter Unterschied bestand in Bezug auf Muskelzuwachs, höchstens ein tendenzieller.

Schön und gut, ABER:

  • Bei der Studie wurde lediglich Bizepstraining durchgeführt.
  • Die Veränderung der Muskelmasse wurde nur im Bizeps gemessen
  • Das Trainingsvolumen (WH-Zahl) pro TE war in allen Gruppen gleich
Woher wollen die Autoren wissen, daß

  • der größere Muskelzuwachs bei 2-3TE pro Woche an der höheren Frequenz lag und nicht am höheren Volumen pro Woche?
  • diese Ergebnisse auch auf andere (größere/kleinere) Muskelgruppen übertragbar sind?
  • diese Ergebnisse übertragbar sind, wenn man den ganzen Körper trainiert und nicht nur den Bizeps?
Studien und Interpretationen wie diese gibt es zuhauf (nicht nur) in den Spowi -- da wird argumentiert mit Wissenschaftlichkeit und wenn man auf die Studien mal genauer draufschaut, wage ich zu behaupten, findet man in jeder Studie etwas, was die gesamte Studie in Frage stellt.

Insofern:

  • kecks Beobachtungen sollten eigentlich zu Studien führen
  • Studien sollten vernünftig aufgebaut sein und vielleicht sollte man für den statistischen Aufbau und die statistische Auswertung mal Fachleute bemühen (und ich bezweifle, daß Nicht-Mathematiker in ihren 1 semestrigen "Statistikkursen" das nötige Wissen vermittelt wird ... vielmehr behaupte ich, daß jegliches mathematisches Grundlagenverständnis nicht vorhanden ist. Auch bei den entsprechenden nicht-mathematischen Professoren)
  • Dann macht es Sinn, mittels Studien zu "streiten" bzw. zu diskutieren und zu versuchen, ein widerspruchsfreies Modell aufzubauen.
Besonders schwachsinnig ist es, wenn es Studien mit verschiedenen Ergebnissen gibt, und sich dann Lager bilden, die darüber streiten, wer denn jetzt Recht hat. Das was man daraus schließen kann, ist u.a.:

  • daß die Studien nur scheinbar das Gleiche untersucht haben
  • daß das Kollektiv anders zusammengesetzt war mit stark abweichenden Merkmalen/Eigenschaften
  • die statistische Auswertung bei einer oder beiden Studien falsch war
So, Ende. ;)

Grüße
Doc
 

MarmorStein

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

Danke für das Angebot, Herwig ... hab jetzt noch nicht alle raus geschriben, unten findest Du ein paar Links entweder auf die Verlagsseite oder auf Pubmed.

http://www.springerlink.com/content/q237631136067764/
http://www.springerlink.com/content/qg8250426121h52u/
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9884794
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1...,f1000m,isrctn
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8...?dopt=abstract
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1...ubmed_RVDocSum
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8776210

Dr_Frottee schrieb:
zunächst kurz zum Artikel und den 5. Abschnitt: hast Du (Marmor) in den BISP-Datenbanken die von mir erwähnte Studie gefunden?
Nein, ich glaube nicht ... ich schau gleich nochmal ...
Edit: meintest Du die?

Dr_Frottee schrieb:
Studien und Interpretationen wie diese gibt es zuhauf (nicht nur) in den Spowi -- da wird argumentiert mit Wissenschaftlichkeit und wenn man auf die Studien mal genauer draufschaut, wage ich zu behaupten, findet man in jeder Studie etwas, was die gesamte Studie in Frage stellt.
Das ist natürlich richtig. Und vielleicht interpretiere ich Kecks Aussagen auch anders, als sie es gemeint hat. Tatsächlich ist es ja so, dass sich der aktuelle Stand der Wissenschaft als "Blödsinn" herusgestellt hat (andere herum gilt dies auch für praktisches Vorgehen).

Allerdings entscheide ich mich u.A. für die Literaturbasierte Variante, da
- ich selbst nicht menstruiere und daher nicht aus Erfahrung berichten kann
- Eigenerfahrung nicht kontrolliert und in hohem Maße biased ist
- ich meine Aussagen nachvollziehbar gestalten möchte
Wissenschaftliche Texte sind ja nicht zuletzt aufgrund der Nachvollziehbarkeit als "wissenschaftlich" zu bezeichnen, so dass sich jeder seine eigene Meinung darüber bilden kann. Das geht mit Eigenerfahrung schlecht. Der Fehler, dass kaum jemand das Gelesene reflektiert, kann ja wohl schlecht beim Autor gesucht werden.

Dass man sich auf Studien nur selten verlassen kann wird ja nicht zuletzt auch von vielen Autoren angeprangert (z.B. Dubben/Beck-Bonholdt, Krämer, ...) und ist z.B. auch im Creatinthread zu sehen, wo für die unbedenklichkeit der Creatineinnahme Studien mit 26 Probanden herangezogen werden. Daher kommt es aus meiner Sicht auch hochgradig auf die Darstellung der Ergebnisse an. Doch in der Wissenschaft muss man eben mit dem arbeiten, was man hat (siehe nicht zuletzt auch meine Sig.).

Allerdings finde ich tatsächlich Aussagen wie "das ist Blödsinn" als ziemlich dumm, da man nie mit 100%iger Sicherheit sagen kann, dass es tatsächlich Blödsinn ist (wenn man Pech hat, erweist sich der eigene Standpunkt irgendwann als Blödsinn). Des Weiteren stellt sich mir die Frage, ob die Verbreitung von "Blödsinn" auch immer Rückschlüsse auf die Komepenz des jeweiligen Verbreiters zulässt. Aufgrund mangelnder Technik und Modellen kann man den Menschen von früher kaum verübeln, dass sie dachten, die Erde wäre eine Scheibe.
 
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Herwig

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

Hallo Marmorstein,
die SpringerLink Sachen gibts eigentlich bei der UCC, aber auf deine hab ich keinen Zugriff (Bad Gateway Fehler?!). Allerdings wird Zugriff fuer die RWTH angezeigt, hat aber nicht mit nem Weblogin geklappt. Ueber VPN klappts auch nicht. Kann mich zwar auch einloggen dort, aber er will mir das PDF nicht geben. Schweinerei!

Ansonsten, hier ist ne Liste auf was ich Zugriff habe(n sollte):
http://booleweb.ucc.ie/IRel/IReL.htm
 

MarmorStein

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

Herwig schrieb:
Allerdings wird Zugriff fuer die RWTH angezeigt, hat aber nicht mit nem Weblogin geklappt. Ueber VPN klappts auch nicht. Kann mich zwar auch einloggen dort, aber er will mir das PDF nicht geben. Schweinerei!
Wenn ich mal iweder an der Uni bin versuch ich auch nochmal den Zugriff.

Herwig schrieb:
Ansonsten, hier ist ne Liste auf was ich Zugriff habe(n sollte):
Danke, werds mir ansehen.

Theoretisch hätte ich ja eine Web-Client, mit dem ich mich auch von daheim ins Uninetzt einklinken könnte, aber das funktioniert bei mir irgendwie net (und die Leutchen vom rrze kommten mir auch nicht weiterhelfen *grmpf*)
 
D

Dr_Frottee

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

Marmor schrieb:
Edit: meintest Du die?

Autor und Jahr paßt, das Abstract bei BISP liest sich in weiten Teilen anders bzw. ungenauer. Insgesamt denke ich, daß es paßt.

Marmor schrieb:
Allerdings finde ich tatsächlich Aussagen wie "das ist Blödsinn" als ziemlich dumm

Ich denke, hier kommt es auf die Formulierung an. "Das ist Blödsinn" stellt eine allgemeine Aussage dar mit Anspruch auf Wahrheit. "Das ist mMn Blödsinn" stellt klar heraus, daß es die Meinung des-/derjenigen ist, der/die diese Äußerung tätigt. Zudem finde ich eine Äußerung wie "Das ist Blödsinn" als beleidigend und generell als in Frage stellen der Kompetenz desjenigen, der den "Blödsinn" von sich gegeben hat.

Wahrscheinlich wäre es wirklich das Beste, einerseits auf der Studienlage basierend zu argumentieren, und seine persönliche Meinung und Erfahrung als solche kenntlich zu machen. Wenn dann jemand eine andere Meinung und/oder Erfahrung hat, könnte man versuchen, herauszufinden, was die Unterschiede sind bzw. wo die liegen. In dieser Hinsicht bin ich Determinist:

Wenn ich das Gleiche gleichen Einwirkungen aussetze, werde ich gleiche Ergebnisse erhalten.

Die logische Kontraposition davon ist:

Wenn ich ungleiche Ergebnisse erhalte, habe ich nicht das Gleiche untersucht/betrachtet oder nicht die gleichen Einwirkungen walten lassen.


Und damit sind wir u.a. bei der Homogenität bzw. Heterogenität von Studienkollektiven.

Grüße
Doc
 

kecks

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

Marmor, sorry, auch wenn Du das gerne hättest: Ich werde jetzt nicht im Weineck suchen gehen und dann dessen Zitate mit pubmed und Co abgleichen, nur um Dir meine These zu belegen. Dazu habe ich weder Zeit und Lust und meine eigene Diss, plus mein Training und das meiner Athleten geht eindeutig vor Internetforen. Du kannst über meine These freilich denken, was Du magst und weiterhin Weineck zitieren - völlig okay, es ist schließlich ein anerkanntes Lehrwerk. "Alles Blödsinn" habe ich sicherlich nirgendwo behauptet, jedenfalls nicht mit Null Promill. Falls doch - sorry. Nehmt hier doch nicht immer alles sooooo ernst... (Zweideutigkeit tut nicht immer weh und kann sogar Spaß machen).

An den Dr. Frottee besten Dank für seine Ausführungen - das kann man wohl so nur unterschreiben.
 

MarmorStein

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

kecks schrieb:
Marmor, sorry, auch wenn Du das gerne hättest: Ich werde jetzt nicht im Weineck suchen gehen und dann dessen Zitate mit pubmed und Co abgleichen, nur um Dir meine These zu belegen. Dazu habe ich weder Zeit und Lust und meine eigene Diss, plus mein Training und das meiner Athleten geht eindeutig vor Internetforen.
Grantet, mir geht's darum:
Wenn Du eine eigene Meinung darstellst, mach das kenntlich. Wenn Du "das ist so" Aussagen machst, dann beleg sie bitte. Dann ist die Gefahr solcher Missverständnisse zumindest reduziert.

PS: Da ich Dich nicht persönlich kenne und im Forum kaum nonverbale Kommunikation möglich ist, nehm ich hier so ziemlich alles wörtlich ;)
 

kecks

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Tja, ich meine aber nicht alles wörtlich, was ich sage ;).

Man kann eine Aussage auch mit eigener Erfahrung belegen. Dieser Beleg ist kein wissenschaftlicher (das hab' ich aber auch nie behauptet), und ich habe hier auch keine Allaussagen gemacht, auch wenn Du das scheinbar reingelesen hast?! Dr. Frotte hat uns da ganz hilfreiche Unterscheidungen an die Hand gegeben.
 

MarmorStein

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Update:
- 6. (Kraft-)Training und Schwangerschaft
- 7. (Kraft-)Training und Menopause
hinzugefügt.
 
D

Dr_Frottee

Guest
AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

Hi,

da hier auf Seite 1 des threads der Zatsiorsky erwähnt wurde: Es gibt da eine 3. überarbeitete Auflage von August 2008: Zatsiorsky-Buch für knapp 23€. Da es mich selber interessiert, dacht ich, ich poste das mal.

Grüße
Doc
 

MarmorStein

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^^ ist aber ein anderes, als ich zitiert habe. Auf dieses beziehe ich mich.

Edit: vielleicht doch nicht ... so wie ichs sehe könnte das die deutsche Übersetzung sein, hat zumindest ebenfalls Kraemer als Zweitautor
 
Zuletzt bearbeitet:

MarmorStein

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Erweitert um: 8. The Female Athlete Triad
 

ishina

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AW: In Arbeit: Frauen und Krafttraining

Was mich in dem Artikel jetzt etwas verwirrt: Was ist nun ein normaler KFA für weibliche Probanden? Ist es nachweislich ungesund unter einen gewissen KFA zu rutschen? Wo liegt diese Grenze bei Frauen? Bei Männern habe ich von ca. 3% KFA gelesen, die für die biologische Aktivität notwendig sind, wo liegt sie bei Frauen?
 

kecks

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Frauen in entsprechenden Sportarten im Leistungsbereich haben i.a. einen Kfa von 12-14 Prozent. Viel weiter runter geht es eigentlich nicht. Der Kfa selbst ist nicht ungesund, das Ausbleiben der Menstruation ebenfalls völlig normal. Gedanken sollte man sich aber immer in Sachen Esstörungen und Knochendichte machen (das hängt zusammen), die oft in diesem Kontext auftauchen. Übrigens sind auch andere Sportarten betroffen als die genannten (z.B. Sprint und Sprung). Überall, wo die Waage eine Rolle spielt, ist der Druck entsprechend hoch.
 
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