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Kaffee-Verzicht .... wer hält durch? Harter Entzug?

Quad

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Hatte am Sonntag meine letzte Tasse Kaffee.
Ehrlich gesagt, denke ich, dass Kaffee für uns nicht so gut ist. Bei dem einen macht sich das evtl. mehr bemerkbar als bei dem anderem.

Wer macht mit bei dieser Übung. Wir verzichten 3 Wochen auf Kaffee und jegliches Koffein!
Und wir sprechen darüber, ob sich etwas verändert.
 

Marla234

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Hatte das mal gemacht, überhaupt keinen Kaffee mehr.
Glaube 5 Monate oder so.
War eine gute Erfahrung.
bin jetzt bei einer, max 2 am Tag.
 

aufziehvogel

Team Kraftsport & Sportartspezifisch
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Ich habe das auch schon gemacht, für ein knappes Jahr oder so. Anfangs noch durch grünen oder schwarzen Tee ersetzt. Ist auf jeden Fall beruhigend zu wissen, dass man es nicht "braucht". Die Müdigkeit etc. ist genauso wie mit Koffein.

Irgendwann habe ich wieder angefangen, so wie Marla, in kleinen Mengen. Schmeckt einfach lecker und ist ein schönes Ritual. Solange man sich nicht abhängig fühlt.
 

Quad

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Cortisol ist unser Anti-Stress-Hormon. Es hilft uns dabei, munter zu werden und unsere Sinne zu wecken. Das Hormon wird vom Körper pünktlich zwischen 8 und 9 Uhr, 12 und 13 Uhr und von 17:30 bis 18:30 Uhr produziert. Und genau in dieser Zeit sollten wir auf unseren liebsten Wachmacher verzichten. Aus zwei Gründen.
Trinkst du in dieser Zeit Kaffee, wird die Cortisolbildung erhöht.
Das stresst unseren Körper - und auch dich. Durch die Wechselwirkung fühlst dich ängstlicher, erschöpft und bist auch anfälliger für Stresssituationen - im schlimmsten Fall nimmst du auch noch zu und erhöhst dein Diabetes-Risiko. Unsere „innere Uhr“ gerät einfach aus dem Ruder. Auch auf unser Immunsystem kann sich das negativ auswirken.




...soll nur als mentale Unterstützung dienen ;)
 

Marla234

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Cortisol ist unser Anti-Stress-Hormon. Es hilft uns dabei, munter zu werden und unsere Sinne zu wecken. Das Hormon wird vom Körper pünktlich zwischen 8 und 9 Uhr, 12 und 13 Uhr und von 17:30 bis 18:30 Uhr produziert. Und genau in dieser Zeit sollten wir auf unseren liebsten Wachmacher verzichten. Aus zwei Gründen.
Trinkst du in dieser Zeit Kaffee, wird die Cortisolbildung erhöht.
Das stresst unseren Körper - und auch dich. Durch die Wechselwirkung fühlst dich ängstlicher, erschöpft und bist auch anfälliger für Stresssituationen - im schlimmsten Fall nimmst du auch noch zu und erhöhst dein Diabetes-Risiko. Unsere „innere Uhr“ gerät einfach aus dem Ruder. Auch auf unser Immunsystem kann sich das negativ auswirken.




...soll nur als mentale Unterstützung dienen ;)
Na ja, es kommt dabei ja auch wieder auf die Menge des Konsums an.
Eine oder zwei Tassen Kaffee am Tag werden nicht den Cortisolspiegel so dermaßen erhöhen, dass man Gefahr läuft an Diabetes zu erkranken oder übergewichtig zu werden.

Die Cortisolausschüttung bzw. Reaktion ist auch wieder von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
So können epigenetische Faktoren wie zB traumatische Erlebnisse der Mutter dazu führen, dass sich das Methylisierungsprofil der DNA verändert und man als Kind dieser Mutter in Stresssituationen schneller und vermehrt Cortisol ausstößt und der Abbau langsamer von Statten geht, als bei "normalen" Menschen usw.

Sicher kann es einen Einfluss auf Cortisol haben, dennoch aber eher in einer nicht besonders ausgeprägten Art.

Toleranzentwicklung spielt dabei ja auch eine Rolle.
Jemand, der es gewohnt ist 4 oder 5 Tassen am Tag zu trinken, bei dem wird der Einfluss von Koffein nicht so hoch - aufputschend - sein, wie bei jemandem, der es zB noch nie oder selten trinkt.

Auch hinsichtlich der inneren Uhr, unseres Circadianen Rhythmus, kann man die morgendliche Cortisolausschüttung beispielsweise nicht auf 7:30Uhr usw festlegen, da Menschen unterschiedliche Rhythmen haben können. Manche sind Eulen, andere Lerchen und andere Tauben. Zumindest sind das die Haupttypen. Dann gibt es noch Untertypen.
Der Circadiane Rhythmus kann innerhalb der Lebensspanne variieren, zB verschiebt dieser sich in der Pubertät meist hin zu erhöhter Nachtaktivität, während man bei Senioren von seniler Bettflucht spricht, weil sich da der Tag-Nacht-Rhythmus im Durchschnitt hin zu früheren Zubettgeh- und früheren Aufstehzeiten verschiebt.

Insofern gibt es viele verschiedene Einflussfaktoren auf die HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse), welche das Hormon ACTH produziert und damit die Ausschüttung von Kortikosteroiden, darunter Cortisol reguliert.

Aber insgesamt kann es durchaus einen Versuch mal wert sein auf Kaffee zu verzichten :).
 
Zuletzt bearbeitet:

Loschder

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Ich trinke immer viel Kaffee,
mindestens 3- 5 Liter Wasser und
viel Export- Bier und das jeden
Tag.
Vielleicht erreiche ich die noch
die Rente.

Gruß

Rainer
 

Quad

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Ich fühle mich derzeit zumindest sehr ausgeglichen. Habe kein Bedürfnis mehr nach Kaffee. Klar denkt man, jetzt ein Tässchen wäre schon nett, aber dann trinke ich eine Magnesiumbrausetablette oder esse ein Stück dunkle Schokolade, dann ist es schon wieder vorbei.
 

lanos

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In meinen Bestzeiten hab ich 10 Tassen/Tag getrunken. Es hat lange gedauert das zu halbieren. Seit ein paar Jahren trinke ich morgens nur noch 2-3 große Tassen aus meiner Philips Senseo, mehr nicht, möchte ich auch niemals missen. Ich freu mich jeden Tag auf den ersten Schluck.
 

guut

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Kaffee hat Mir zwar noch nie dabei geholfen 'wacher' zu werden, soll heißen ob Ich nun auf Kaffee eine Weile verzichte, oder nicht, macht keinen Unterschied darauf.
Aber ich liebe den Geschmack, und den Geruch, und das Ritual an sich einfach, und möchte es nicht missen.
Ich verzichte dafür auf genügend andere Dinge :D
Außerdem übertreibe Ich es auch nicht.
In der Regel gibt es bei Mir einen starken Espresso, den ich mit Milch auffülle. Oft auch mal nen doppelten Espresso mit Milch aufgefüllt.
Im Prinzip also einen sehr starken Milchkaffee :)
Und ich trinke sehr gerne Cold-Brew Coffee gerade im Sommer.
 

Quad

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ähhm, das sollte hier gerade nicht dazu dienen, mir Appetit auf das braune Gold zu machen!
;-)

....weiter abstinieren!
 

docpsycho

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Ich trinke seit gut 13 Jahren gar keinen Kaffee mehr (bei vorher sehr hohem Verbrauch). Hat mir nicht geschadet. Die einzigen Male wo ich es wirklich mal gebraucht habe, war, wenn im Nachtdienst mal gar nichts mehr ging. Dann hat aber auch ne viertel Tasse gereicht, dass ich nach dem Nachtdienst nicht mehr schlafen konnte.
 

Quad

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Ich trinke seit gut 13 Jahren gar keinen Kaffee mehr (bei vorher sehr hohem Verbrauch). Hat mir nicht geschadet. Die einzigen Male wo ich es wirklich mal gebraucht habe, war, wenn im Nachtdienst mal gar nichts mehr ging. Dann hat aber auch ne viertel Tasse gereicht, dass ich nach dem Nachtdienst nicht mehr schlafen konnte.
Wieso hast du damit aufgehört?

Letztlich bringt uns der Kaffeegenuss in eine Art "high"-Zustand. Auch wenn sehr zurückhaltend gegenüber anderen Drogen.
Schon mit dem ersten Schluck spüren wir, wie wir gut gelaunt sind. Deshalb haben wir auch immer wieder den Drang einen Kaffee zu trinken, weil wir auf der Suche nach diesem High sind.
Doch der Kaffeegenuss bringt damit unseren natürlichen Hormonhaushalt durcheinander (vor allem Stresshormone, aber auch Blutzucker und Östrogen).
Wir befehligen damit dem Körper sich in eine von uns gerade gewünschte Situation zu bringen, die er aber später "ausbaden" muss.
Das kann gewollt und gerade nützlich sein, aber langfristig und ständig bringt es evtl. zuviel Unruhe in unser System.

So, hab ich mich jetzt unbeliebt gemacht?
 
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