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matten

Team Lowtech/Fitness. Der Mattenschlinger
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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

so, habe jetzt das video mit den 30er beugen reingestellt.
 

Eisenfresser

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

Danke Leute...Euch auch schöne Festtage...bei mir war heute auch wieder ein Gelage vom Herrn angesagt,
morgen dann 3. Gelage, dann Saufen...Weihnachtsbowling...saufen und nochmal saufen...HERRLICH!!!:scool:

@matten
Cool!!!:scool:
 
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MondayMassacre

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

zur absolut-relativ-gewicht-anfressen-diskussion: höhergewichtige leute haben bei den wilks einen starken vorteil. so lange man sich nicht über diese vorteilsgrenze frisst, ists sogar besser, ein wenig mehr auf den rippen zu haben.
einfaches beispiel: zwei heber die jeweils ihr körpergewicht drücken. wilks bei 75 kilo 53.445 und bei 120 kilo 68.988...
 

Konstantinovs

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

zur absolut-relativ-gewicht-anfressen-diskussion: höhergewichtige leute haben bei den wilks einen starken vorteil. so lange man sich nicht über diese vorteilsgrenze frisst, ists sogar besser, ein wenig mehr auf den rippen zu haben.
einfaches beispiel: zwei heber die jeweils ihr körpergewicht drücken. wilks bei 75 kilo 53.445 und bei 120 kilo 68.988...

Noch gar nicht drüber nachgedacht. Guter Punkt.

Welches erachtest du als "optimal Gewicht"? Oder besser gesagt welchen Bereich.
 

kecks

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

Ja wie gesagt, da geht es IMMER um die absolut erreichbaren Kraftwerte. Aber beim laufen, springen, kämpfen, turnen... ist fast immer die relative Kraft entscheidend. Wieso also jein?

"Jein", weil die absoluten Kraftwerte und damit das 'Fettsein' bei den genannten Aktivitäten wie Stoßen, Werfen usw. eine große Rolle spielen (mehr als bei laufen, springen etc.), aber nicht alleine und zumindest beim Heben höchstens zu 50% leistungsbestimmend sind (Kopf, Technik, SK sind genauso wichtig, teils wichtiger, je nach Sportlerprofil). Du wirst noch viele echte Sportler treffen im realen Leben, die sehr stark sind, aber trotzdem in den genannten Disziplinen nicht viel gebacken bekommen und umgekehrt auch Athleten, die eher schwach sind (in Relation zu den anderen Startern des jeweiligen Levels), aber trotzdem weit vorne landen. Also: "Jein".

Was die Relativwertungen angeht: Das hängt von der jeweiligen Relativwertung ab. Bei Wilks kenne ich mich nicht aus, beim Gewichtheben haben die Fetten bei Sinclair klare Vorteile, in der deutschen Relativtabelle dagegen eher nicht. Letztendlich ist der Vergleich von Leuten unterschiedlicher Gewichtsklassen nie ganz 'fair'.
 
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Discipline

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

zur absolut-relativ-gewicht-anfressen-diskussion: höhergewichtige leute haben bei den wilks einen starken vorteil. so lange man sich nicht über diese vorteilsgrenze frisst, ists sogar besser, ein wenig mehr auf den rippen zu haben.
einfaches beispiel: zwei heber die jeweils ihr körpergewicht drücken. wilks bei 75 kilo 53.445 und bei 120 kilo 68.988...

Ich bin ein leichter Athlet und finde nicht, dass Höhergewichtige einen starken Vorteil haben.

Zu deinem Beispiel:
Was meinst du, wenn deine beiden Personen die gleiche sportliche Vorgeschichte besitzen und mit dem Kraftsport beginnen, wer zuerst sein Körpergewicht drückt oder es vielleicht sogar beim ersten Training schon drückt?
 

Konstantinovs

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

Ich bin ein leichter Athlet und finde nicht, dass Höhergewichtige einen starken Vorteil haben.

Was heißt für dich leicht? Und warum wechselt du dann nicht deine Gewichtsklasse? (meine damit nicht sinnloses fett fressen)
 

Berbisdorfer

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MondayMassacre

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

Welches erachtest du als "optimal Gewicht"? Oder besser gesagt welchen Bereich.
Das hängt ganz von der grundsätzlichen Konstitution des Athleten an. Wenn jemand von Haus aus leicht Gewicht ansetzt, ist es ebenso ungesund, ihn auf Schlank zu trimmen, wie jemand, der von Haus aus ne Bohnenstange ist (so wie ich) mit Gewalt zu füttern. (Damit hab ich mir schon meinen Magen kaputt gemacht).
Grundsätzlich gibt es aber meiner Meinung nach für jeden Mensch ein gewisses KFA-Niveau, dass er mehr oder weniger leicht erreicht. Für die einen sind das 8%, für die anderen sind das 15%. Alles was darunter geht, schadet dem Körper, weil er nicht die nötigen Reserven hat, um in Extremsituationen durchzupowern. Da bin ich also ganz der Meinung von kecks: gut genährte Athleten sind im Vorteil.
Für mich sind 12% Normal- und 15% gut genährt. Für die "dicken" sind 20% vermutlich normal und 25% irgendwo zwischen gut genährt und unnötig viel Balast angefressen.
Ich hoffe, ich hab das irgendwie halbwegs verständlich vermittelt.

Was meinst du, wenn deine beiden Personen die gleiche sportliche Vorgeschichte besitzen und mit dem Kraftsport beginnen, wer zuerst sein Körpergewicht drückt oder es vielleicht sogar beim ersten Training schon drückt?
Die Frage versteh ich nicht. Ist das überhaupt eine Frage?
 

janden

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

Ich bin der Meinung, Gewichtszunahme sollte im Kraftsport dann stattfinden, wenn man mit der akutellen Masse kaum oder gar nicht mehr weiterkommt.

Ein Beispiel ist ein Trainingskollege, der bereits 200 in der 75er gedrückt hat, und dieses Jahr in der Vorbereitung Lasten um die 215 nur mit Sicher bewältigt hat. Seit er trainiert hat er lediglich 3 kg zugenommen, die nach jeder WK vorbereitung auch sofort wieder verschwinden, sobald er wieder einen Gang zurück fährt. Aber seine Rawleistung geht seit 2009 als er 165 wkm gedrückt hat nur noch minimal bis gar nicht nach oben. Jetzt hat er den Entschluss gefasst zu fressen was nur geht, und ich bin mir ziemlich sicher, dass das der entscheidende Punkt ist, ob er nun im Mittelfeld mitkämpft international oder doch um die Medaillen mitmischt.

Leider ist das Gewicht bislang nur bis 77 an guten Fresstagen und 75 an normalen TAgen angewachsen, aber er wird sich hoch kämpfen und zumindest über 220 drücken bis zum nächsten WK, da bin ich mir sicher.
 

deadlifter1

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

Sehe ich so ähnlich wie Janden; bei mir war es auch so. dass die Leistungen erst richtig hochgegangen sind, als ich mich hochgefressen habe (alleine die 7-8kg mehr von 89kg auf 96kg brachten mir beim KH ein mehr an 30kg bei gleichem Training). Ich bin von Natur aus schlank und das Zunehmen war eine Herausforderung, aber im Kraftsport reisst man nichts, wenn man zu schlank ist- ich bin 1,88m gross und da waren 89kg einfach zuwenig (gut, jetzt wiege ich ungefähr 111kg, was zwar für einen KDKler bei meiner Grösse auch nicht die Welt ist, aber es schränkt doch beim normalen Leben ein und ich werde wieder ein bischen abnehmen, so auf 105kg)
 

Discipline

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

Die Frage versteh ich nicht. Ist das überhaupt eine Frage?

Meine Antwort bezieht alleinig auf die Berechnung der Wilks-Punkte! In deinem Beispiel bekommt der Athlet der 120 kg wiegt und sein Körpergewicht drückt mehr Wilks-Punkte (meiner Meinung nach völlig zu Recht) als der Athlet der 75 kg wiegt und sein Körpergewicht drückt. Für MICH und scheinbar auch für die Ersteller der Wilks-Tabelle ist nämlich die Leistung desjenigen, der 120 kg wiegt, höher einzuschätzen! In deinem Beispiel war diese Punktevergabe ein starker Vorteil für den Höhergewichtigen, was ich anders sehe!

Was heißt für dich leicht? Und warum wechselt du dann nicht deine Gewichtsklasse? (meine damit nicht sinnloses fett fressen)

Nach der klassischen Kraftsporteinteilung bin ich kein Leichtgewicht (geht lediglich bis 67,5 kg Körpergewicht) aber mit meinen 74-78 kg gehöre ich meiner Meinung nach zu den leichteren Athleten.

Desweiteren lese bitte nochmals meine Antwort, denn scheinbar hast du sie nicht richtig verstanden. Ich sehe die Wilks-Punktevergabe NICHT als Vorteil für die Höhergewichtigen, also wieso sollte ich in eine höhere Gewichtsklasse wecheln, wenn ich es nicht als Vorteil sehe?
---------------


Nochmal: Meine Antwort bezog sich lediglich auf die Wilks-Punktevergabe. Ob eine allgemeine Körpergewichtszunahme, meine Leistung drastisch verbessern würde kann ich aufgrund mangelnder Erfahrung nicht einschätzen und daher erlaube ich mir hierzu auch keine Meinung. Solange ich mein Leistungspotenzial noch nicht ausgeschöpft habe, werde ich zunächst dieses versuchen und dann meine Erfahrungen in einer höheren Gewichtsklasse sammeln.
 

MondayMassacre

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

Meine Antwort bezieht alleinig auf die Berechnung der Wilks-Punkte! In deinem Beispiel bekommt der Athlet der 120 kg wiegt und sein Körpergewicht drückt mehr Wilks-Punkte (meiner Meinung nach völlig zu Recht) als der Athlet der 75 kg wiegt und sein Körpergewicht drückt. Für MICH und scheinbar auch für die Ersteller der Wilks-Tabelle ist nämlich die Leistung desjenigen, der 120 kg wiegt, höher einzuschätzen! In deinem Beispiel war diese Punktevergabe ein starker Vorteil für den Höhergewichtigen, was ich anders sehe!
Ich weiß nicht, wie man das irgendwie anders sehen kann. Mehr Körpergewicht = mehr Wilks. Das ist keine Ansichtssache, das ist Fakt.

Nochmal: Meine Antwort bezog sich lediglich auf die Wilks-Punktevergabe. Ob eine allgemeine Körpergewichtszunahme, meine Leistung drastisch verbessern würde kann ich aufgrund mangelnder Erfahrung nicht einschätzen und daher erlaube ich mir hierzu auch keine Meinung.
Das stimmt allerdings: Es ist eine Eigenheit der Wilks-Tabellen. Es mag durchaus auch andere (lineare) relative Berechnungsmethoden geben, bei denen gibts keinen Nachteil für leichtere oder schwerere Athleten.
Nachdem allerdings überall Wilks zur Wertung herangezogen wird, müssen wir uns danach richten.
Mich würds ohnehin mal interessieren, wie diese Tabelle zustande gekommen ist und worauf Wilks diese Werte basiert.
 

The Wicker Man

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

Ich finde, Discipline hat nicht ganz unrecht.
Mit 120 Kg oder im Extremfall mit 150 Kg sein Körpergewicht zu beugen/heben/drücken ist auch meiner Ansicht nach schwerer bzw. wenn erreicht, als höher einzustufen als mit 70 Kg.
Ist ja beim Gewichtheben nicht anders. Leute die 80 Kg wiegen und das doppelte ihres Körpergewicht stoßen, gibt es viele (keine Ahnung wie viele aber der WR bei - 85 liegt bei 218 Kg hab ich grad gesehen. Mehr als das 2,5-fache). Steiner hat als bester Deutscher bei Olympia mit 140 Kg aufwärts aber "nicht mal" das doppelte vom Körpergewicht gestoßen. Ist seine Leistung deshalb schlechter? Mit Sicherheit nicht und das berücksichtigt man logischerweise in den Tabellen.

Will mich jetzt auch nicht darauf beziehen, dass man mit mehr Körpergewicht auch i.d.R. mehr Kraft hat - das steht außer Frage - sondern nur auf die Wilks-Tabelle bzw. die Relativwertungen allgemein.
 

MondayMassacre

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

sehr interessant, danke.
da steht zumindest drin, dass wilks auf einzelne disziplinen angewendet ein ziemlicher blödsinn ist. auf der anderen seite steht auch drin, dass die wilks-tabelle einfach nur so hingebogen wurde, dass sie die bis damals aufgestellten rekorde bestmöglich in einer formel beschreiben kann. wenn, dann müsste man also wilks offensichtlich zumindest einmal alle 10 jahre aktualisiern, wenn nicht häufiger. für ein up-to-date-ranking müsste man vermutlich nach jeder WM die koeffizienten minimal adjustieren...
 

Marty McFly

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

sehr interessant, danke.
da steht zumindest drin, dass wilks auf einzelne disziplinen angewendet ein ziemlicher blödsinn ist. auf der anderen seite steht auch drin, dass die wilks-tabelle einfach nur so hingebogen wurde, dass sie die bis damals aufgestellten rekorde bestmöglich in einer formel beschreiben kann. wenn, dann müsste man also wilks offensichtlich zumindest einmal alle 10 jahre aktualisiern, wenn nicht häufiger. für ein up-to-date-ranking müsste man vermutlich nach jeder WM die koeffizienten minimal adjustieren...

Bei der Sinclair-Wertung im Gewichtheben werden die Faktoren bzw. die Formal nach jeder Olympiade an die "aktuellen" Leistungen angepasst und sind dann jeweils für 4 Jahre gültig.
 

Discipline

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

Auch wenn TheWickerMan schon ein Beispiel genannt hat, noch ein Kleines von mir:

Athlet A, wiegt 75 kg und hebt das 3-fache Körpergewicht: 225 kg = 160 Wilks
Athlet B, wiegt 120 kg und hebt das 3-fache Körpergewicht: 360 kg = 206 Wilks

Jetzt hat der schwere Athlet natürlich mehr Punkte, jedoch ist dies auch eine viel bemerkenswerterer Leistung als die des leichten Athleten (zeigen auch sämtliche Ergebnislisten). Der schwere Athlet müsste "nur" 280 kg heben um auch auf 160 Wilks-Punkte zu kommen und das ist für mich auch eine vergleichbare Leistung!

Abschließend für meinen Teil, kann sich jeder sein eigenes Bild davon machen, ich habe hiermit nur meine Sichtweise erklärt und muss niemanden überzeugen! [img24]
 

MondayMassacre

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AW: Eisenfresser`s Trainingslog

Auch wenn TheWickerMan schon ein Beispiel genannt hat, noch ein Kleines von mir:

Athlet A, wiegt 75 kg und hebt das 3-fache Körpergewicht: 225 kg = 160 Wilks
Athlet B, wiegt 120 kg und hebt das 3-fache Körpergewicht: 360 kg = 206 Wilks

Jetzt hat der schwere Athlet natürlich mehr Punkte, jedoch ist dies auch eine viel bemerkenswerterer Leistung als die des leichten Athleten (zeigen auch sämtliche Ergebnislisten). Der schwere Athlet müsste "nur" 280 kg heben um auch auf 160 Wilks-Punkte zu kommen und das ist für mich auch eine vergleichbare Leistung!

Abschließend für meinen Teil, kann sich jeder sein eigenes Bild davon machen, ich habe hiermit nur meine Sichtweise erklärt und muss niemanden überzeugen! [img24]

wie in artikel steht, der von marty verlinkt wurde, sind wilks auf einzelne disziplinen angewendet relativ sinnlos. beim heben werden sogar die leichteren athleten bevorzugt. was die "bemerkenswertere leistung" ist, ist auch höchst subjektiv. aber jedem das seine... ich wär für eine aktualisierung von wilks nach dem vorbild von sinclair. siehe marty's post.
 
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