Nicht unbedingt. Es gibt nur Fakten, die man nicht ignorieren darf:
- Man kann nicht gleichzeitig in konträr zueinander liegenden Dingen im Sport für seine Verhältnisse top sein. Das heißt im Klartext, dass man entweder alles gleichzeitig macht und dafür in Kauf nimmt, nicht das Optimum zu erreichen, dafür aber die ständige Abwechslung hat, oder aber zu gewissen Zeiten Schwerpunkte setzt im Training (und bei dir auch in der Ernährung), dafür dann aber in dieser Zeit mit den Folgen davon leben "muss" (etwas einseitiger im Training, natürlich Abbau von Leistungen im "vernachlässigten" Bereich).
Mit diesem Wissen kann man eigentlich recht gut planen und da du ja auch eigentlich gerne planst und Erfahrung darin hast, seh ich eigentlich wenig Probleme.
Dein Hauptproblem ist ja eher, dass du spontan neue Ziele/Schwerpunkte im Training hast und nie so richtig langfristig Sachen durchziehst (ich rede jetzt nicht von der Verwandlung in den letzten Jahren insgesamt, eher davon, dass es dir schwer fällt, bewusst zu sagen, ok, ich zieh jetzt mal 4 Monate bewusst eine Sache durch, auch wenn es zwischendrin langweilig wird und ich neue Ideen hab).