- Registriert
- 25. Januar 2008
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Wer schon mal ein Gelenk für längere Zeit ruhig stellen musste (wg. Operation/Verletzung) kennt das bestimmt auch: das Gelenk lässt sich nicht mehr über den vollen Bewegungsumfang bewegen, die Beweglichkeit ist eingeschränkt. Kontrakturen sind laut Internet zwar vorwiegend ein Pflegeproblem (= bettlägrige Leute, Senioren) aber wer schon mal ein Gipsbein hatte oder aus sonstigen Gründen ein Gelenk für längere Zeit nicht bewegen konnte, weiß, wie schwer es ist, sich seine Beweglichkeit und den vollen ROM zurück zu holen.
Aus gegebenem Anlass stellen sich mir folgende Fragen:
- wie viel muss ich tun, um ein Gelenk schnellstmöglichst wieder zur vollen Beweglichkeit zurück zu führen? (d.h. ich bin auf der Suche nach einer Art Trainingsplan ala 3x/Tag 50 mal Beugen/Strecken bis zum Maximum).
- ab wann ist so ein Programm sinnvoll (--> Nähte verheilt/Knochen zusammen gewachsen). Ich nehme mal an, je früher man anfängt, desto besser?
- unter welchen Bedingungen kann man seine volle Beweglichkeit nicht wieder zurück erhalten?
- wie lange darf ein Gelenk höchstens "still gelegt" werden ohne dauerhaft zu versteifen?
- wie kann man eine Fortschritt in der Beweglichkeit bzw. beim ROM bei kleinen Gelenken erkennen? Am Knie- oder Ellenbogengelenk hängen ja lange Knochen und man kann Fortschritte deutlicher erkennen als z.B. an den Zehen.
- wie sehr soll/muss man beim Dehnen in den Schmerz hinein arbeiten? Selber hab ich den Eindruck dass ich mit schmerzfreien Mikrobewegungen zu einer größeren ROM komme als mit schmerzhaftem Dehnen.
- was ist, wenn die Gelenkkapsel aufgeschnitten und wieder zusammengenäht wurde? Bleibt die dann dauerhaft "zu eng"?
Und wers nicht schon weiß: ich arbeite an der Beweglichkeit des Großzehengrundgelenkes, damit ich so schnell wie möglich ohne irgendwelche Ausweichbewegungen rumrennen und schmeißen kann. Aber ich nehme an, dass ein entsprechendes REHA-Protokoll dann auch für andere Gelenke gültig wäre.
Aus gegebenem Anlass stellen sich mir folgende Fragen:
- wie viel muss ich tun, um ein Gelenk schnellstmöglichst wieder zur vollen Beweglichkeit zurück zu führen? (d.h. ich bin auf der Suche nach einer Art Trainingsplan ala 3x/Tag 50 mal Beugen/Strecken bis zum Maximum).
- ab wann ist so ein Programm sinnvoll (--> Nähte verheilt/Knochen zusammen gewachsen). Ich nehme mal an, je früher man anfängt, desto besser?
- unter welchen Bedingungen kann man seine volle Beweglichkeit nicht wieder zurück erhalten?
- wie lange darf ein Gelenk höchstens "still gelegt" werden ohne dauerhaft zu versteifen?
- wie kann man eine Fortschritt in der Beweglichkeit bzw. beim ROM bei kleinen Gelenken erkennen? Am Knie- oder Ellenbogengelenk hängen ja lange Knochen und man kann Fortschritte deutlicher erkennen als z.B. an den Zehen.
- wie sehr soll/muss man beim Dehnen in den Schmerz hinein arbeiten? Selber hab ich den Eindruck dass ich mit schmerzfreien Mikrobewegungen zu einer größeren ROM komme als mit schmerzhaftem Dehnen.
- was ist, wenn die Gelenkkapsel aufgeschnitten und wieder zusammengenäht wurde? Bleibt die dann dauerhaft "zu eng"?
Und wers nicht schon weiß: ich arbeite an der Beweglichkeit des Großzehengrundgelenkes, damit ich so schnell wie möglich ohne irgendwelche Ausweichbewegungen rumrennen und schmeißen kann. Aber ich nehme an, dass ein entsprechendes REHA-Protokoll dann auch für andere Gelenke gültig wäre.

). Bei den ersten beiden Physioterminen hatte ich den Eindruck, dass die PT von den Nähten so beeindruckt war, dass sie sich nicht so recht getraut hat, hinzulangen. Inzwischen wird das Gelenk deutlich mehr bearbeitet, aber ich weiß als Laie trotz meiner bisherigen Erfahrungen nicht, ob das Vorgehen der PT optimal ist. Mit dem nächsten Rezept gehe ich wieder in eine andere Praxis. Der Boris hat damals mit Mikrobewegungen beim linken Fuß recht viel erreicht, obwohl die OP damals schon recht lange her war. Und das auch noch schmerfrei! Warum nicht gleich zum Boris? Nun, die Praxis liegt unmittelbar neben meinem Arbeitsplatz und das erfordert 1 Stunde Anreise inkl. ca. 700 m Fußweg. Ist also nur möglich, wenn ich wieder arbeiten gehe...
! Der Schmerz kann ja nicht der Sinn des ganzen sein, bin ja schließlich kein Masochist! Deiner Erklärung nach werde ich also dieses Nachgeben suchen (und kann dabei auch einen gewissen Schmerzlevel akzeptieren!). Noch habe ich dieses Gefühl nicht gefunden, glaube ich. Aber ich arbeite dran!